Brandstiftung nicht ausgeschlossen

Hausbrand in Schwanewede: 19 Bewohner rechtzeitig evakuiert

Schwanewede - Der Brand eines Wohnhauses hat am frühen Samstagmorgen die Einsatzkräfte in Schwanewede beschäftigt. Eine fünfköpfige Familie, darunter zwei Kleinkinder und ein Säugling, kam vorsorglich zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Das Feuer in dem Haus an der Beethovenstraße brach gegen 2.40 Uhr aus, teilt die Polizei mit. In dem Gebäude der Gemeinde Schwanewede befinden sich mehrere Wohnungen, in denen unter anderem Asylbewerber untergebracht sind.

Das Feuer blieb auf den Keller begrenzt und wurde auch dort gelöscht. Rauchgase breiteten sich jedoch bis in den zweiten Stock des Hauses aus. Alle 19 Bewohner sind über das Treppenhaus oder die Balkone evakuiert worden. Eine fünfköpfige Familie wurde möglicherweise durch Rauchgase verletzt und kam deshalb ins Krankenhaus.

Brand verursacht rund 100.000 Euro Schaden

Das Haus ist aktuell unbewohnbar. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 100.000 Euro. Die Bewohner wurden kurzfristig in Notunterkünften untergebracht.

Im Einsatz waren neben der Polizei rund 70 Kräfte der Feuerwehr und weitere Kräfte des Rettungsdienstes. Polizisten aus Osterholz und Verden haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Eine Brandstiftung kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.

jdw

Quelle: kreiszeitung.de

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