Zoo Hannover - Riesenschildkröten sollen zurückkehren

Hannover - Der Zoo Hannover plant neue Attraktionen: So ist eine Madagaskar/Seychellen-Anlage geplant. In den kommenden zehn Jahren sollen die Besucher zudem auch bei schlechtem Wetter mehr Tiere anschauen können.

Der Zoo Hannover will ein begehbares Giraffenhaus und einen Regenwald für Meerkatzen und Drills schaffen. Zudem soll ein Publikumsliebling, die Seychellen-Riesenschildkröte, zurückkehren. Der am Dienstag vorgestellte Masterplan 2025 plus beschreibt Projekte für die kommenden zehn Jahre. Vorgesehen seien Investitionen in Höhe von rund 71 Millionen Euro einschließlich des bereits begonnenen Neubaus eines Mitarbeiter-Gebäudes, teilten Aufsichtsrat und Geschäftsführung mit.

Nach den Plänen werden sich der Zoo und die Region Hannover die Kosten teilen. „Laufhallen für Giraffen und Elefanten sollen neue faszinierende Tierbegegnungen bieten und den Zoo wetterunabhängiger machen“, sagte Zoo-Geschäftsführer Andreas Casdorff. Bisher gibt es nur wenige Innenbereiche, die für Besucher offen sind. Darüber hinaus müssen viele Gebäude aus den 50er bis 70er Jahren energetisch saniert werden. Der Zoo Hannover will sein Konzept der nach Kontinenten geordneten Themenwelten weiterentwickeln.

Zu den Attraktionen zählt bisher beispielsweise die Alaska-Welt Yukon Bay mit Eisbären, Robben und Pinguinen. Sie zieht Besucher aus ganz Niedersachsen an. Im vergangenen Jahr zählte der Zoo Hannover gut 1,3 Millionen Gäste. Für die Zukunft gibt es Überlegungen für eine Asien- und eine Südamerika-Halle. In Kürze soll nach Zoo-Angaben mit der Planung der begehbaren Vogelwelt und der Drill-Anlage begonnen werden. Für die Erneuerung des Eingangsbereichs wird ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben.
dpa

Quelle: kreiszeitung.de

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