Generalstaatsanwaltschaft Celle für Ermittlungen gegen Wiesenhof 

Hannover/Twistringen - Nach angeblichen Tierschutzverstößen hat sich die Generalstaatsanwaltschaft Celle Medienberichten zufolge für Ermittlungen gegen den Geflügelproduzenten Wiesenhof ausgesprochen.

„Das ganze Verfahren kriegt eine neue Wendung“, sagte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft, Jörg Fröhlich, der „taz“ (Samstag). Wiesenhof war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Im konkreten Fall geht es um die Zustände in einem Betrieb im niedersächsischen Twistringen.

Die Tierrechtsorganisation Peta hatte Wiesenhof 2009 massive Verstöße vorgeworfen. Damals filmte die Organisation dem „Spiegel“ zufolge auch Beispiele von Tierquälerei. Die zuständige Staatsanwaltschaft in Verden stellte die Ermittlungen ein. Grund: Die Aufnahmen seien nicht verwertbar, da sie rechtswidrig hergestellt worden seien. Somit seien sie als Beweismittel unzulässig. Peta hatte dagegen Beschwerde eingelegt. „Angesichts des Ausmaßes der möglichen Vergehen gegen das Tierschutzgesetz sind wir zu dem Schluss gekommen, dass kein Beweisverwertungsverbot vorliegt“, sagte Fröhlich der „taz“ (Tageszeitung). Wiesenhof weist die Vorwürfe zurück. dpa

Quelle: kreiszeitung.de

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