Betrieb in Garrel betroffen

Geflügelpest in Niedersachsen: Betriebe im Kreis Cloppenburg betroffen

In Niedersachsen ist es zum Beginn des Jahres wieder zu mehreren Ausbrüchen der Geflügelpest gekommen. Im Kreis Cloppenburg traf es in der ersten Woche des Jahres gleich vier Betriebe.

Update, 11. Januar: Im Kreis Cloppenburg ist in einem Putenbetrieb ein weiterer Fall der Geflügelpest nachgewiesen worden. Wie der Landkreis Cloppenburg am Sonntag mitteilte, sei der Erreger H5N8 in einem Stall in der Gemeinde Garrel aufgetreten. Betroffen seien 14.500 Tiere, die bereits getötet wurden.

Bereits Anfang der Woche war es in Garrel zu mehreren Ausbrüchen der für Tiere hochansteckenden Krankheit gekommen. Damit steigt die Zahl der getöteten Tiere nach Angaben des Landkreises auf rund 185.000 Tiere. Es handele sich um den 15. Ausbruch im Kreis Cloppenburg.

Update vom 7. Januar: Erneut ist bei zwei Putenhaltungen in Garrel bei Cloppenburg die für Tiere hochansteckende Geflügelpest festgestellt worden. Wie der Landkreis Cloppenburg am Donnerstag mitteilte, mussten aufgrund des Nachweises des Erregertyps H5N8 Bestände mit 14.000 und 9000 Puten getötet werden. Insgesamt sind damit bislang in dem Landkreis rund 171.000 Tiere getötet worden, 154.000 Puten und 17.000 Enten.

In Garrel bei Cloppenburg waren zuletzt mehrere Betriebe von der Geflügelpest betroffen. (Symbolbild)

Am Dienstag war erstmals auch in einem Entenmastbetrieb in Garrel der hochpathogene Virus nachgewiesen worden. Die Zahl der dort betroffenen Tiere korrigierte der Landkreis aber inzwischen nach unten. Zunächst war von 36.000 Enten die Rede. Diese Zahl hatte der Tierhalter bei der Tierseuchenkasse gemeldet. Tatsächlich stellte das Veterinäramt des Landkreises aber dann fest, dass es sich nur um 17.000 Tiere handelte. Wegen der geringen Nachfrage aufgrund der Corona-Pandemie war nur ein Stall des Betriebes belegt. (dpa)

Ursprungsartikel vom 3. Januar: Garrel - Die Geflügelpest hat einen weiteren Betrieb in Garrel im Landkreis Cloppenburg erfasst. 12.800 Puten seien am Samstag tierschutzgerecht getötet und beseitigt worden, teilte der Landkreis Cloppenburg am Sonntag mit. Somit wurden bislang acht Ausbrüche in Betrieben mit insgesamt 88.800 Puten im Landkreis verzeichnet. Die bestehenden Sperr- und Beobachtungsbezirke würden durch den neuen Ausbruch nur gering verändert, heißt es in der Mitteilung. 

Im Kreis Cloppenburg wurden erneut Tausende Tiere wegen der Geflügelpest getötet. Auch angrenzende Landkreise sind betroffen.

Nach Ausbrüchen vor Weihnachten in den Kreisen Cloppenburg und Oldenburg (Klein Henstedt) hatten die Behörden Kontrollen und Vorsichtsmaßnahmen verstärkt. Zur Eindämmung der Geflügelpest wurde vom Landkreis Cloppenburg ein Wiedereinstallungsverbot für Puten für die Gemeinden Emstek, Bösel und Garrel sowie die Städte Cloppenburg und Friesoythe angeordnet. Das bedeutet, dass Geflügelbestände frühestens nach 30 Tage wieder belegt werden dürfen, nachdem die Bestände entfernt wurden. (dpa)

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