1350 Städte weltweit beteiligt

„Fridays for Future“: 50 angemeldete Demos in Bremen und Niedersachsen

Fridays for Future Weyhe
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Auch in der Gemeinde Weyhe wurde am Freitag demonstriert. 

In etwa 1350 Städten sind am Freitag junge Leute weltweit auf die Straße gegangen, um für eine bessere Klimapolitik zu demonstrieren. Allein in Bremen und Niedersachsen waren 50 Demos angemeldet.

Göttingen/Hannover - Tausende Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen und Bremen haben am Freitag erneut für mehr Tempo beim Klimaschutz demonstriert. In beiden Bundesländern gab es nach Angaben der Kampagne „Fridays for Future“ in rund 50 Orten Aktionen. Bundesweit waren mehr als 300 Kundgebungen und Protestmärsche angekündigt, weltweit wollten mehr als 1350 Städten junge Leute auf die Straße gehen.

In Göttingen versammelten sich bereits am Morgen etwa 1.000 Schüler vor dem Bahnhof, anschließend zogen sie in einem lautstarken und bunten Zug vor das Neue Rathaus der Stadt. „Der Klimawandel wartet nicht bis dein Bachelor fertig ist“, stand auf einem Transparent. Auf einem anderen hieß es: „Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wäre nur deine Schuld, wenn sie so bleibt“.

„Klimaleuger aus dem Parlament drängen“

Eine Schülerin rief über das Mikrofon alle Erwachsenen auf, an der Europawahl am Sonntag teilzunehmen und „für Klimaschutz“ zu stimmen. „Die Klimaleugner müssen aus den Parlamenten gedrängt werden“, sagte sie. Mehrere Demonstrationsteilnehmer schwenkten Europa-Fähnchen.

Bei der Auftaktkundgebung sprachen auch zwei Mütter der Elternbewegung „Parents for Future“. „Der Kampf gegen den Klimawandel ist keine Aufgabe einer einzelnen Generation“, sagten sie: „Er ist eine Aufgabe aller Menschen“.

Der Göttinger Physik-Professor Christian Joos forderte einen „System Change, nicht nur einen Climate Change“. Um den Klimawandel zu bekämpfen und seine Folgen zu bewältigen, seien „nicht nur technische, sondern auch gesellschaftliche Veränderungen nötig“.

epd

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Quelle: kreiszeitung.de

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