Freizeitparks investieren in neue Attraktionen

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Rund drei Millionen Euro hat der Heidepark Soltau in neue Fahrgeschäfte investiert.

Hannover / Verden / Sottrum - Tiere, Fahrgeschäfte, Ausstellungen - in Niedersachsens Freizeitparks kann keine Langeweile aufkommen. Mit vielen Attraktionen starten sie in die neue Saison. Einige Parks haben dafür viel Geld investiert.

Der Heidepark in Soltau zum Beispiel machte rund drei Millionen Euro für neue Fahrgeschäfte locker, ergab eine Umfrage der Umfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa. In den meisten Parks wird es keine Preiserhöhungen geben.

Wer auf eine Safari besonderer Art gehen will, ist im Serengeti-Park gut aufgehoben. Bei einer Aqua-Safari geht es auf einem Luftkissenboot durch eine abenteuerlich gestaltete Flusslandschaft.„Das große Highlight im Verlauf der Aqua-Safari ist die Begegnung mit dem übergroßen King Kong. Unsere Airboats wurden in Florida angefertigt und speziell für uns in “African Style“ gestaltet“, sagte Parksprecher Jochen Lohmann. Die Boote erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 50 Stundenkilometern.

Das Heide-Park Ressort in Soltau will mit einem neuen Fahrgeschäft trumpfen. In der Bucht der Totenkopfpiraten übernehmen von April an die Räuber der Meere das Kommando. Im Mittelpunkt des neuen Bereichs stehe eine sogenannte Splash-Battle. Die interaktive Attraktion lade ein, die Wasserkanonen in Booten und an Land einzunehmen, um den Angriff der Landratten abzuwehren, sagte Parksprecher Klaus Müller.

Tierbabys gibt es unter anderem im Serengeti-Park Hodenhagen zu bestaunen. Erst vor einer Woche feierte das drei Monate alte Elefantenbaby „Nelly“ seine Taufe. Zu den Attraktionen zählen auch eine Gruppe weißer Löwen in einer „Drive-Through“ Anlage und Varis, eine aus Madagaskar stammende Lemurenart.

Im Vogelpark Walsrode gibt es derzeit Pelikanbabys zu sehen.

Mit gerade geschlüpften Pelikanen wartet der Vogelpark Walsrode auf. Mit neuem Schwung geht der Park nach einer drohenden Insolvenz in die neue Saison. Zu den Attraktionen gehören außerdem zehn Ranger, die für die Besucher im Park unterwegs sind.

Weniger auf Tiere, dagegen mehr auf zwei neue Fahrgeschäfte setzt das Rasti-Land in Salzhemmendorf. In „Jump Around“ erleben Kinder erste Offroad-Erfahrungen. Das Karussell mit kleinen Rallye-Wagen dreht sich wie wild im Kreis, so dass die Buggys auf und ab springen. Wer von Schneepisten die Nase noch nicht voll hat, kann auf die neue Reifenrodelbahn aufspringen. Auf weißen Planen rutschen dort Besucher mit ihren Reifen auf einem dünnen Wasserfilm einen Berg runter.

Die Betreiber des Familienparks Sottrum (Kreis Rotenburg) sind hingegen stolz auf „Schweinische Kunst“. So heißt die neue Ausstellung des Parks, die allerdings jugendfrei sei, wie Leiter Peter Deicke betonte. Ob die Mona Lisa mit Schweinefüßen oder die nackte Maja von Goya mit Ringelschwänzchen: „Wir haben klassische Bilder verschweinigt“, sagte Deicke. Seine Erwartungen an die Saison sind groß: Das letzte Jahr war das erfolgreichste der Parkgeschichte.

Auch der Magicpark Verden konnte sich bisher nicht über einen Besuchermangel beklagen. „Wegen der Wirtschaftskrise fahren die Leute seltener in Urlaub. Davon profitieren wir“, sagte Bettina Blank aus der Marketingabteilung des Magicparks. Für dieses Jahr sind eine Oldtimer-Bahn und ein Trimm-Dich-Pfad ins Programm aufgenommen worden. In punkto Eintrittspreise hat sich dagegen nichts geändert - die wurden nicht angehoben.

Auch im Erse Park in Uetze in der Region Hannover bleiben die Preise unverändert. Der Saurierpark mit seinen 40 Fahrattraktionen setzt auf Altbewährtes. Angefangen von der Rafting-Bahn bis zur Bobbahn ist für jeden Geschwindigkeitsfanatiker etwas auf dem 120 000 Quadratmeter großen Areal dabei.

Quelle: kreiszeitung.de

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