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Frauen waren „weggetreten“: K.o.-Tropfen in Disco verabreicht?

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Von: Fabian Raddatz

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Wurden drei Frauen in einer Diskothek in Heinbockel (Landkreis Stade) K.o.-Tropfen in ihre Getränke gemischt? Die Polizei sucht nach Zeugen.

Heinbockel – Die Polizei vermutet, dass unbekannte Täter drei Frauen am Sonnabend in einer Diskothek in Heinbockel (Landkreis Stade) K.o.-Tropfen in ihre Getränke gemischt haben. Die Frauen im Alter zwischen 22 und 34 Jahren hätten dort gefeiert und seien nach nur wenigen Getränken in eine „hilflose Lage“ geraten, wie die Polizei in Stade am Sonntag mitteilte.

K.O. Tropfen, auch als GHB bekannt, können innerhalb von Minuten betäuben
K.o.-Tropfen, auch als GHB bekannt, können innerhalb von Minuten betäuben © dpa / picture alliance

Sie seien „plötzlich weggetreten“, schreibt die Polizei und hätten sich mehrfach übergeben müssen. Danach wurden sie in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Polizei sucht Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise können unter der Telefonnummer (04141) 10 22 15 bei der Polizeiinspektion Stade gemeldet werden. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

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Weitere Meldungen von Feuerwehr und Polizei aus Niedersachsen und Bremen: Ein 16-jähriger Delmenhorster soll nach Angaben der Polizei in einem Zug der Nordwestbahn handgreiflich geworden sein. Der junge Mann wurde von Passagieren auf den Bahnsteig befördert.

Zudem spielten sich dramatische Szenen am Samstag gegen 18 Uhr an der Hunte am Stau in der Nähe der Eisenbahnbrücke in Oldenburg ab. Jugendliche und die Polizei retteten den Mann vor dem Ertrinken.

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