Ermittler nach Kampfhund-Attacke in Lüneburg erfolgreich

Lüneburg - Nach dem Angriff eines Kampfhundes auf eine 51-Jährige in Lüneburg hat die Polizei den Besitzer des Tieres aufgespürt.

Die Frau hatte bei dem Angriff am Dienstag so schwere Verletzungen an der Hand erlitten, dass sie operiert werden musste. Bei der Polizei seien danach zahlreiche Hinweise eingegangen, sagte eine Sprecherin am Freitag. So wurde ein 28-Jähriger ausfindig gemacht, der sich nach der Attacke aus dem Staub gemacht hatte, ohne Hilfe zu holen. Eine Augenzeugin hatte sich zudem geweigert, einen Krankenwagen zu rufen - auch ihre Identität konnte geklärt werden.

 Gegen beide wurden Strafverfahren wegen unterlassener Hilfeleistung eingeleitet, gegen den Hundebesitzer zusätzlich eines wegen fahrlässiger Körperverletzung. Bei dem Hund soll es sich um einen nicht gemeldeten Bullterrier handeln.

Quelle: kreiszeitung.de

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