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Entscheidung gefallen: Stephan Weil führt SPD in Landtagswahl in Niedersachsen

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Von: Felix Busjaeger

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SPD-Landesvorsitzender Weil
Stephan Weil spricht bei der Landesvertreterversammlung der SPD Niedersachsen. Mit 100 Prozent wurde sein Listenplatz 1 bestätigt und er wird der Spitzenkandidat der SPD bei der Landtagswahl. © Moritz Frankenberg/dpa

Die SPD hat sich für die Landtagswahl in Niedersachsen auf einen Spitzenkandidaten festgelegt: Ministerpräsident Stephan Weil soll den Wahlsieg holen.

Hildesheim – Die Zeichen in Niedersachsen stehen auf Landtagswahl: Am 9. Oktober ist es so weit und die SPD will erneut den Sprung in die Landesregierung schaffen. Bei einer Landesvertreterversammlung am Samstag, dem 21. Mai, hat der amtierende Ministerpräsident von Niedersachsen, Stephan Weil, deutliche Unterstützung seiner Genossen bekommen: Mit 100 Prozent der abgegebenen 188 Stimmen wurde er auf Platz 1 der Landesliste gewählt. Mitbewerber gab es nicht.

Landtagswahl in Niedersachsen: Stephan Weil will wieder Ministerpräsident werden

Die Landtagswahl in Niedersachsen wird mit Spannung erwartet: Sollte es dem 63-jährigen Ministerpräsidenten Stephan Weil gelingen, erneut den Wahlsieg zu erreichen, wäre es für ihn die dritte Amtszeit. Wenn am 9. Oktober in Niedersachsen gewählt wird, entscheidet sich auch, ob die CDU an ihre Erfolge bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen anknüpfen kann.

Anfang Mai hatten Daniel Günther und Hendrik Wüst jeweils ihre Wahlen deutlich für sich entscheiden können. Nach den herben Wahlniederlagen bei der vergangenen Bundestagswahl 2021 und der Saarlandwahl gab dies den Christdemokraten den erhofften Rückenwind.

Wahlkampf in Niedersachsen: Stephan Weil tritt gegen Bernd Althusmann an

Die CDU in Niedersachsen schickt als Spitzenkandidat Bernd Althusmann ins Rennen. Zwar ist seine Partei derzeit Teil einer Koalition mit der SPD, doch jüngste Prognosen zur Landtagswahl in Niedersachsen sehen die Möglichkeit für eine Koalition aus SPD und Grüne. Für Amtsinhaber Stephan Weil wäre dies quasi die Rückkehr zu den Anfangstagen seiner Zeit als Ministerpräsident. In seiner ersten Amtszeit hatte er in einer solchen Konstellation regiert. Dass Rot-Schwarz keine Zukunft in der niedersächsischen Regierung hat, gilt derweil als fast wahrscheinlich.

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