Einzelhändler erwarten Weihnachtsgeschäft über Vorjahresniveau

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Der Einzelhandel hofft auf ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft.

Hannover - Die Fußgängerzonen sind voll gewesen - und die Einzelhändler in Niedersachsen nach dem ersten Adventssamstag optimistisch: Sie erwarten für das Weihnachtsgeschäft mit gut acht Milliarden Euro Umsatz ein etwas besseres Geschäft als im Vorjahr.

Zum Auftakt der umsatzstärksten Zeit des Jahres geht der Einzelhandel in Niedersachsen und Bremen optimistisch ins Weihnachtsgeschäft. „Die Rahmenbedingungen sind gut. Wir erwarten in der Summe mit gut acht Milliarden Euro ein etwas höheres Geschäft als im Vorjahr“, sagte der Geschäftsführer des Handelsverbands Niedersachsen-Bremen, Hans-Joachim Rambow, am Samstag der Deutschen Presse-Agentur.

Dreieinhalb Wochen vor Weihnachten gab es am ersten Adventssamstag trotz trüben Wetters erwartungsgemäß dichtes Gedränge in vielen Innenstädten. Für die Monate November und Dezember hatte der Verband 2013 einen Umsatz von 7,9 Milliarden Euro, sagte Rambow.

Marktforscher der Nürnberger GfK hatten vergangene Woche allerdings einen um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr sinkenden Umsatz errechnet. Nach ihrer Umfrage wollen die Deutschen mit 285 Euro im Schnitt drei Euro weniger für Geschenke ausgeben als im Vorjahr.

Der Einzelhandel in Niedersachsen und Bremen lag nach Branchenangaben bisher vor allem wegen der milden Herbst-Temperaturen beim Absatz warmer Bekleidung hinter den Prognosen. „Die Erwartungen sind in diesem Jahr aber höher als im Vorjahr“, sagte Rambow. Als Gründe führte er unter andererm an, dass es Beschäftigungsrekord gebe und dass viele Menschen wegen der anhaltenden Niedrigzinsen ihr Geld lieber ausgäben statt sparten.

Insgesamt nahm die Bedeutung des Weihnachtsgeschäfts am gesamten Jahresumsatz in den vergangenen Jahren ab - vor allem für Schmuck- und Spielwarengeschäfte und den Buchhandel ist die Zeit aber immer noch die umsatzstärkste.

Die Verbraucher bestellen ihre Geschenke allerdings zunehmend im Internet. Während sich diese Konkurrenz vor allem auf dem Lande negativ auswirkt, steht das Shoppen in den Zentren der Großstädte trotz des Online-Handels weiter hoch im Kurs, erklärte Rambow.

dpa

Quelle: kreiszeitung.de

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