Drei Kasernen werden geschlossen - 10 800 Stellen gestrichen

Thomas de Maizière hat dafür gesorgt, dass bei der Bundeswehr einige Standorte geschlossen und Stellen gestrichen wurden. Auch Niedersachsen ist betroffen.

Hannover - Bei der Bundeswehr in Niedersachsen werden drei der 46 Standorte geschlossen und 10 800 Dienststellen abgebaut. Dies geht aus den Eckdaten der Bundeswehrreform hervor, die das Verteidigungsministerium am Mittwoch in Berlin bekanntgab.

Geschlossen werden Schwanewede, Ehra-Lessien und Lorup mit insgesamt mehr als 1200 Dienstposten. In Niedersachsen gibt es derzeit noch insgesamt 51 600 Dienstposten.

In einer Vielzahl weiterer Standorte wird teils drastisch Personal abgebaut. Mit am stärksten betroffen sind Hannover, Lüneburg, Munster, Aurich, Delmenhorst oder Rotenburg, wo gleich mehrere hundert Stellen wegfallen. Bundesweit werden 31 von rund 400 Standorten geschlossen.

Die Standortentscheidung ist die letzte wichtige Weichenstellung der Reform nach dem Aussetzen der Wehrpflicht sowie der Festlegung der Truppenstärke und der Grobstrukturen.

Die Bundeswehr soll von ursprünglich 250 000 auf 170 000 bis 185 000 Soldaten schrumpfen. Das Bundeskabinett billigte das Konzept von Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) zur Schließung zahlreicher Bundeswehr-Kasernen am Mittwochmorgen. dpa

Quelle: kreiszeitung.de

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