Tragödie auf dem Schulweg - Drei Jugendliche tot

+
Feuerwehrleute stehen bei Lamstedt neben einem zertrümmerten Pkw. Auf dem Weg zur Schule sind drei Jugendliche am Freitagmorgen bei einem Autounfall auf glatter Straße in Niedersachse n getötet worden. Ein junger Mann und der 18 Jahre alte Fahrer wurden nach Angaben der Polizei schwer verletzt.

Lamstedt - Der alltägliche Weg zur Schule wird für fünf junge Männer zur Tragödie. Als ihr Auto von einer Kreisstraße abkommt und gegen einen Baum kracht, wird es auseinandergerissen. Drei Jungen im Alter von 15 und 16 Jahren sind sofort tot, die beiden anderen schwer verletzt.

Tödliche Tragödie auf dem Schulweg: Bei einem Unfall auf glatter Straße ist ein Auto am Freitagmorgen bei Lamstedt (Kreis Cuxhaven) in zwei Teile gerissen worden, drei Jugendliche starben in den Trümmern. Der 18 Jahre alte Fahrer wurde schwer, ein 16-Jähriger lebensgefährlich verletzt.

Den Einsatzkräften bot sich ein Bild des Grauens. „Auf der Straße gab es ein Trümmerfeld“, sagte Polizeisprecherin Anke Rieken. Die genaue Unfallursache war zunächst unklar. Gegen 7.30 Uhr verlor der 18-Jährige auf der rutschigen Straße die Kontrolle über seinen Wagen. Das Fahrzeug kam rund 200 Meter vor der Ortseinfahrt von Lamstedt von der Fahrbahn ab, prallte mit der Beifahrerseite mit voller Wucht gegen einen Baum und riss auseinander. Der Fahrer und die vier 15 und 16 Jahre alten Insassen des voll besetzten Autos kamen alle aus der Samtgemeinde Börde-Lamstedt.

„Die Ermittlungen stehen noch ganz am Anfang“, sagte Rieken. Es sei noch völlig unklar, ob der Wagen zu schnell fuhr und die fünf jungen Männer angeschnallt waren. Der Fahranfänger konnte wohl schon eine Aussage machen, nähere Angaben wollte die Polizeisprecherin aber nicht machen. Die zuständige Staatsanwaltschaft Stade will einen Gutachter den möglichen Ablauf des Unfalls untersuchen lassen und stellte die Trümmer des Autos sicher. Nach dem Unglück waren Dutzende Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr vor Ort.

Während drei junge Männer keine Chance hatten und noch in den Trümmern starben, wurde der 18-Jährige vom Notarzt in eine Klinik gefahren. Der lebensgefährlich verletzte 16 Jahre alte Mitfahrer kam mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus. In der gut 6000 Einwohner zählenden Samtgemeinde sitzt der Schock tief. „Es herrscht Betroffenheit, ansonsten wird aber eher geschwiegen“, sagte Ratsmitglied Günter Helck.

dpa

Quelle: kreiszeitung.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare