Tierbaby-Boom im Serengeti-Park in Hodenhagen

Von Colobusaffen bis zu Bisonkälbern

Walsrode - HODENHAGEN (pfa) In der Mittagssonne warten lange Autoschlangen vor der Einfahrt des Serengeti-Parks in Hodenhagen. Vor den Kassenhäuschen stehen sich Besucher die Beine in den Bauch. Ein regelrechter Tierbaby-Boom lockte gestern die Touristen in das Freigehege.

Über zahlreiche Geburten, insbesondere über Zuwachs bei seltenen und bedrohten Tierarten freut sich der Serengeti-Park auch in diesem Jahr. „So viele Jungtiere hatten wir im vergangenen Jahr nicht“, erklärte Fabrizio Sepe, Geschäftsführer des Parks. Fast täglich lassen sich neue Fortschritte der kleinen Tiere in den Gehegen mit insgesamt etwa 1500 exotischen Tieren in Hodenhagen entdecken.

Die junge Halbeselstute Kiara, die zur Gruppe der fast ausgestorbenen Kulane zählt, begeistert die Besucher ebenso wie auch die fünf langbeinigen Zebrafohlen, die unbeholfen ihre neue Umgebung entdecken. Naruna, das acht Monate alte Breitmaulnashorn, kommt an der Seite seiner Mutter endlich in die Gruppe der erwachsenen Tiere. Willkommen heißen die Park-Mitarbeiter auch ein 20 Köpfe starkes Pavian-Rudel, welches für reichlich Trubel sorgt.

Tierbaby-Boom im Serengeti-Park

Tierbaby-Boom im Serengeti-Park in Hodenhagen

Der Serengeti-Park ist zwischen März und Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

www.serengeti-park.de

Tierpfleger Tam Barras kümmert sich derweil um das kleine, von Hand aufgezogene Colobusaffenmädchen Ursula, das am morgigen Freitag von Umweltminister Hans-Heinrich Sander getauft wird. Nach dem Tod der Mutter begleitete das Affenmädchen regelmäßig seinen menschlichen Vater in einem eigens konstruierten Bauchbeutel.

Acht Bisonkälber nehmen die Hodenhagener Steppe in Besitz und tollen über die Weiden. Besonders rührend kümmert sich der Herdenbulle um seine Nachkommen.

Zudem erfreuen die tollpatschigen Watussi-Kälber Max und Moritz die Parkbesucher. Zebus und Yaks brachten es dieses Jahr jeweils auf vier Nachkommen, die die Herde liebevoll als neue Mitglieder umsorgt.

Schließlich fand vor sechs Tagen mit der Geburt der kleine Nilgauantilopen-Zwillinge Lilja und Jeaninne ein spannendes Schauspiel statt.

Um zwei kleine Straußenbabys kümmert sich derzeit Tierpfleger Oliver Kant, während die jungen Katta-Affen mit ihren Eltern durch das Gehege rennen.

Quelle: kreiszeitung.de

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