Campingplatz-Mord: Fahnder prüfen Geständnis

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Die Ermittler werten auch weiterhin die Spuren aus.

Cuxhaven/Stade - Nach dem blutigen Beziehungsdrama auf einem Cuxhavener Campingplatz mit zwei Toten prüfen Fahnder das Geständnis des mutmaßlichen Täters.

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„Wir wollen den Tathergang rekonstruieren und schauen, ob der mit den Angaben des Beschuldigten übereinstimmt“, sagte Staatsanwalt Kai Thomas Breas am Freitag in Stade. Der 30-Jährige hatte eingeräumt, in der Nacht zum Mittwoch auf dem Campingplatz „Machulez“ seine 27 Jahre alte Ex-Freundin und deren gleichaltrige Bekannte erstochen zu haben. „Er hat die Trennung nicht verwunden“, sagte Breas.

Mord auf dem Campingplatz

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Die Ermittler seien weiter mit der Auswertung der zahlreichen Spuren sowie der Vernehmung weiterer Zeugen beschäftigt, sagte der Staatsanwalt. Es werde wahrscheinlich noch Monate dauern, bis Anklage erhoben werden könne. Gegen den jungen Mann aus Peine war am Donnerstag Haftbefehl wegen Mordes und Totschlags erlassen worden.

In der Tatnacht war der mutmaßliche Täter mit seinem Auto zu dem Campingplatz im Cuxhavener Stadtteil Sahlenburg gefahren, wo die beiden jungen Frauen aus Winsen/Aller (Kreis Celle) ihren Urlaub verbrachten. Das Küchenmesser hatte er dabei. Als seine ehemalige Freundin aufwachte, stach der Mann nach Angaben des Staatsanwalts zu. Anschließend habe er die andere Frau ermordet, um das erste Verbrechen zu verdecken.

Quelle: kreiszeitung.de

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