Update: Bahn verkehrt wieder

Bombe im Harburger Hafen entschärft

Bombenentschärfung in Hamburg
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Die Bombe wurde am Freitagvormittag im Harburger Hafen entschärft.

Hamburg/Rotenburg/Bremen - Eine ungewöhnlich große Bombe wurde Freitagvormittag entschärft: Eine 1.000-Kilo-Fliegerbombe hatten Taucher zuvor im Harburger Hafen gefunden. Nach der Entschärfung wurden am Mittag die Straßensperrungen wieder aufgehoben. Auch der Bahnverkehr hat den Betrieb wieder aufgenommen.

Im Harburger Binnenhafen wurde Freitagfrüh eine große Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Die Bombe war am Donnerstag von Tauchern zwischen Veritaskai und Lotsekai in der Mitte des Fahrwassers entdeckt worden, wie die Polizei mitteilte. 

Nach der Entschärfung wurden alle Sperrungen am Mittag wieder aufgehoben.

Auch der Bahnverkehr wurde mittags wieder freigegeben. 

Seltener Fund

Bei dem Fund hat es sich um eine etwa 1.000 Kilogramm schwere Fliegerbombe gehandelt. Eine Bombe in dieser Größenordnung sei in Hamburg eher selten, sagte ein Feuerwehrsprecher. Ab 6 Uhr wurde nach Angaben der Polizei im Umkreis von 300 Metern mit der Evakuierung begonnen. In einem Warnbereich mit einem Radius von bis zu 1.300 Metern durften Anwohner ab 9.30 Uhr ihre Häuser nicht verlassen. Zudem wurden mehrere Straßen gesperrt, darunter auch ab 9.30 Uhr die A 253 über die Elbe nach Wilhelmsburg. Die großräumige Umfahrung des Bereiches sei erforderlich.

Die Sperrgebiete im Überblick.

Auch der öffentlichen Nahverkehr war zeitweilig von den Sperrungen betroffen. 

Bereits am Vorabend war in Hamburg-Wilhelmsburg in der Nähe des S-Bahnhofs eine kleinere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Die rund 450 Kilo schwere Bombe war bei Baggerarbeiten auf einer Baustelle entdeckt worden, teilte eine Sprecherin der Polizei mit. Vor der Entschärfung mussten etwa 500 Anwohner im Umkreis von 300 Meter um den Fundort ihre Wohnungen verlassen, wie die Feuerwehr mitteilte. 

dpa/jdw/evo

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