Bislang keine Geflügelpest in Niedersachsen

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Oldenburg/Osnabrück - Die hochansteckende Geflügelpest ist bislang noch nicht in Niedersachsen angekommen. „Die Proben aus den drei gesperrten Betrieben im Kreis Osnabrück waren alle negativ“, sagte eine Mitarbeiterin des Landesamtes für Verbraucherschutz (LAVES) am Samstag der dpa in Hannover.

Nach Angaben der Kreisverwaltung Osnabrück hatten die Betriebe 115 000 Küken von einem Züchter aus Gütersloh bekommen, in dessen Betrieb die Tierseuche festgestellt worden war.

Weitere Verdachtsfälle aus Niedersachsen gebe es derzeit nicht, hieß es. Dies könne sich aber täglich ändern. „Wir prüfen daher weiterhin, ob verdächtige Tiere aus Nordrhein-Westfalen nach Niedersachsen verbracht wurden.“ Am Freitag hatte Niedersachsens Agrarminister Gert Lindemann (CDU) das Vorgehen der rot-grünen Landesregierung in Düsseldorf gegen die tödliche Seuche kritisiert.

Unterdessen griff die Geflügelgrippe in Ostwestfalen weiter um sich. Am Samstag bestätigte sich der Verdacht auf die Tierseuche auch in einem Putenmastbetrieb in Rheda-Wiedenbrück. Nach Angaben des Landkreises Gütersloh sollten die 6000 Tiere dort umgehend getötet werden. Am Donnerstag waren auf einem Hof in Rietberg 20 000 Tiere getötet worden. In zwei weiteren Betrieben im Kreis Gütersloh besteht ebenfalls der Verdacht auf Geflügelgrippe, die Untersuchung dauerte am Samstagmittag noch an. Es handelt sich allerdings nicht um den gefährlichen Erreger vom Typ H5N1, der vor fünf Jahren auch schwere Erkrankungen bei Menschen zur Folge hatte.

dpa

Quelle: kreiszeitung.de

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