Bergungsarbeiten nach Bahnunglück abgeschlossen

Peine - Nach der Karambolage eines Personen- und eines Güterzuges bei Peine sind am Wochenende die Bergungsarbeiten auf der gesperrten Strecke abgeschlossen worden.

Am Sonntagmorgen begannen Experten nach Angaben eines Bahnsprechers mit den Instandsetzungsarbeiten der Gleise, der Ober- und Signalleitungen. „Wir gehen davon aus, dass wir bis Dienstagabend die Strecke wieder freibekommen“, sagte der Sprecher.

Bei dem Unglück in der Nacht zum Donnerstag wurde der Lokführer des Personenzuges schwer und weitere 15 Menschen leicht verletzt. Bis die Strecke wieder freigegeben ist, müssen Reisende mit Umleitungen und erheblichen Behinderungen rechnen.

Auch die Ermittlungen am Unfallort wurden abgeschlossen, teilte die Bundespolizei mit. Zusammen mit Gutachtern würden die Spuren in Peine nun ausgewertet.

Die Unfallermittlungen konzentrieren sich auf den Güterzug der privaten Mittelweserbahn. Es soll schon vor dem Unglück Hinweise auf mögliche technische Mängel gegeben haben. Bei der Durchfahrt durch den Bahnhof Peine bemerkten Bahnmitarbeiter Probleme. Noch während der Zug bremste löste sich ein Teil der 50 Waggons und sieben sprangen aus den Gleisen. Der aus der Gegenrichtung kommende Regionalexpress krachte in das Hindernis. Bei der Kollision entstand ein Millionenschaden.

dpa

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