Bergung von gestrandeter „Tina“ gescheitert

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Juist - „Tina“ muss weiter auf ihre Retter warten: Der erste Bergungsversuch des am Freitag vor der ostfriesischen Insel Juist gestrandeten Küstenmotorschiffs „Tina“ ist gescheitert.

„Das Vorhaben musste abgebrochen werden“, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei am Samstag in Wilhelmshaven der dpa. Grund sei der zu geringe Wasserstand gewesen. Der nächsten Rettungsversuch sei jetzt für die Nacht von Montag auf Dienstag geplant.

Die Experten hoffen, dass das Hochwasser dann ausreiche, damit ein Arbeitsschiff neben dem 47-Meter langen Havaristen anlanden kann, um Teile der geladenen Fracht zu übernehmen, heißt es weiter. Sollte das Umladen gelingen, werde „Tina“ anschließend zunächst den Rest der geladenen Fracht, hunderte Tonnen Steine für Befestigungsarbeiten, nach Juist bringen, bevor sie im Hafen in Emden auf Schäden überprüft werden soll. Eine Gefahr für die Umwelt bestehe nicht.

Bereits seit Anfang Februar sitzt vor Borkum das Frachtschiff „Nordland“ am Strand fest. Die „Nordland“ ist inzwischen ein echter Publikumsmagnet. Da die Bergung wohl zu teuer ist, soll es am Strand zerlegt werden.

Quelle: kreiszeitung.de

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