Berentzen leidet unter hohen Rohstoffpreisen

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Wegen hoher Rohstoffpreise sei die Materialaufwandsquote um 3,5 Prozentpunkte gestiegen.

Haselünne - Hohe Rohstoffpreise und Kosten für die Auslandsexpansion belasten das Ergebnis des Getränkeherstellers Berentzen.

Das Konzernergebnis bleibe nach den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres hinter den internen Erwartungen zurück und liege unter dem des Vorjahreszeitraumes, teilte die Berentzen Gruppe AG aus dem emsländischen Haselünne am Mittwoch mit. Zahlen nannte Berentzen nicht. Das Unternehmen veröffentlichte nur den Umsatz, der in den ersten neun Monaten um 5,2 Prozent auf 72,5 Millionen Euro (2012: 68,9) Millionen Euro ohne Branntweinsteuer stieg. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich leicht von 477 auf 500 Mitarbeiter.

Wegen hoher Rohstoffpreise sei die Materialaufwandsquote um 3,5 Prozentpunkte gestiegen. Zudem belasteten die Kosten für den Ausbau des Geschäfts etwa in China, der Türkei und den USA das Ergebnis. Der Vertrieb in China solle neu strukturiert werden. Berentzen verliert zudem bis Ende 2015 die Konzessionsverträge mit Pepsi und sucht derzeit nach Alternativen. Das im August veröffentlichte Halbjahresergebnis wies einen Konzernverlust von 5,7 Millionen Euro aus. dpa

Quelle: kreiszeitung.de

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