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Zugunglück bei Oldenburg: Strecke zwischen Bremen und Oldenburg wieder frei

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Von: Johannes Nuß

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Ein Zug der Nordwestbahn hat an einem Bahnübergang in Ganderkesee ein Auto gerammt. Inzwischen wurde die Strecke wieder freigegeben.

Update vom Donnerstag, 20. Januar 2022, 12:04 Uhr: Ganderkesee – Nach einem Bahnunglück in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 20. Januar 2022, ist die Zugstrecke zwischen Hude (Landkreis Oldenburg) und Delmenhorst wieder freigegeben. Das bestätigte Polizeisprecherin Ronja Weser auf Nachfrage von kreiszeitung.de.

Eine Nordwestbahn war gegen 00:30 Uhr am Donnerstagmorgen ungebremst an einem Bahnübergang in Ganderkesee in ein unbesetztes Auto gekracht. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Wagen Hunderte Meter in Fahrtrichtung Hude mitgeschleift. Es flogen Trümmerteile herum, aber es wurde niemand verletzt. Der 27-jährige Zugführer habe das Fahrzeug auf der Bahnstrecke zwischen Bremen und Oldenburg wegen der Dunkelheit nicht erkannt.

Möglicherweise war das Auto nicht ausreichend gegen ein Wegrollen gesichert. „Das ist derzeit die plausibelste Möglichkeit“, sagte ein Sprecher der Polizei am Donnerstagmorgen. Der Besitzer habe angegeben, den Wagen in der Nähe abgestellt zu haben.

Zugunglück bei Oldenburg: Zug rammt Auto auf Bahnübergang

Erstmeldung vom Donnerstag, 20. Januar 2022, 6:09 Uhr: Ganderkesee – Aufgrund eines Bahnunfalls ist die Zugstrecke zwischen Hude (Landkreis Oldenburg) und Delmenhorst am Donnerstagmorgen, 20. Januar 2022, gesperrt. Wie die Polizei mitteilte, hatte in der Nacht zum Donnerstag in Ganderkesee (Landkreis Oldenburg) ein Zug der Nordwestbahn eine Kollision mit einem verlassenen Wagen an einem Bahnübergang.

Wie es heißt, wurde das Auto etwa hundert Meter mitgeschleift, Trümmerteile flogen herum – verletzt wurde niemand. Wieso das Auto auf den Gleisen stand, war zunächst unklar. Ein aus der Gegenrichtung kommender Zug wurde auch von den Fahrzeugteilen beschädigt.

Bahnunglück in Ganderkesee: Sachschaden von rund 100.000 Euro pro Lok

Die Polizei schätzt einen Sachschaden von rund 100.000 Euro pro Lok. Beide Züge waren nicht mehr fahrbereit und standen am Morgen noch an der Unfallstelle. Die Fahrgäste wurden mit dem Ersatzverkehr transportiert. Bis etwa 10:00 Uhr sollte die Strecke zwischen Hude und Delmenhorst gesperrt bleiben, kündigte die Polizei an. Ein Schienenersatzverkehr zwischen Hude und Delmenhorst wurde inzwischen eingerichtet, teilte die Nordwestbahn auf Twitter mit.

Weitere Blaulichtmeldungen aus Niedersachsen und Bremen: Junge wird von Stadtbahn erfasst

Ein 15-Jähriger ist am Mittwochmorgen von einer Stadtbahn in Hannover-Döhren erfasst und mitgeschleift worden. Der Junge wurde schwer verletzt. Mit Fäusten, Rasierklinge und Besenstiel hat ein 22-Jähriger bei einem Streit in Bremen sein Gegenüber traktiert. Die Polizei ermittelt wegen schwerer Körperverletzung.

Zwei Züge erfassen bei voller Fahrt ein auf den Gleisen stehendes Auto und schleifen dieses hunderte Meter weit mit.
Bei einem Bahnunfall in Ganderkesee entstand am Donnerstagmorgen ein Sachschaden von rund 100.000 Euro pro Lok. Verletzte gab es glücklicherweise keine. © NonstopNews

In Ostfriesland häuften sich in der vergangenen Woche die Unfälle, bei denen Autos im Wasser landeten. Eine junge Frau hatte vergessen, die Handbremse bei ihrem Volvo anzuziehen. Auch ein Gang war nicht eingelegt. Die Konsequenz: Das Auto rollte in den Ems-Jade-Kanal bei Aurich und musste geborgen werden. Am Sonntag stürzte eine 31-jährige Frau in Emden in den Kanal, konnte sich aber selbständig retten, bevor das Fahrzeug komplett im Wasser versank.

Verdächtiger Brief im Bremer Rathaus: Polizei räumt Poststelle

In der Poststelle des Bremer Rathauses ging am Dienstagvormittag, 18. Januar 2022, ein verdächtiger Brief ein, aus dem eine unbekannte Substanz rieselte. Schnell wurde Großalarm ausgelöst. Polizei Bremen und Feuerwehr rückten an, die Poststelle wurde geräumt. Einsatzkräfte in Schutzanzügen trugen den Brief raus.

Ein 35 Jahre alter Bremer ist wegen des gewaltsamen Mordes an seiner Freundin und ihrer beiden Kindern zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Lüneburg stellte zudem die besondere Schwere der Schuld nach der Tat im Mai in Bispingen fest, zu der auch die Vergewaltigung des elfjährigen Mädchens gehörte. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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