„Krümelmonster-Fall“ ist noch nicht gelöst / Pakete an gemeinnützige Organisationen

Bahlsen spendet – und sucht den Keks-Entführer

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Der Entführer. ·

Niedersachsen - HILDESHEIM · Das Unternehmen Bahlsen hat nach dem „Keksklau“ im Januar bisher an 27 gemeinnützige Organisationen Kekse verteilt. Gestern erhielt unter anderem die Diakonie Himmelsthür bei Hildesheim 1 000 Pakete mit Schokoladen-Butterkeksen, teilte Diakoniesprecherin Ute Quednow mit.

Unter dem Pseudonym „Krümelmonster“ hatten Unbekannte das Wahrzeichen der Firma, einen vergoldeten Leibniz-Keks, abmontiert und Bahlsen zum Spenden aufgefordert. Die Keks-Entführer hatten mit Erpresserbriefen und Fotos, auf denen das Krümelmoster aus der Fernsehserie „Sesamstraße“ zu sehen war, sogar international für Aufsehen gesorgt. Nachdem Bahlsen die Keks-Spenden zusagte, war der goldene Keks im Februar vor der Leibniz-Universität Hannover wieder aufgetaucht. Eine Spur der Täter gibt es laut Staatsanwaltschaft Hannover bisher noch nicht. Weiterhin werde allerdings wegen Nötigung ermittelt. Bis nach Ostern will Bahlsen an insgesamt 52 Organisationen bundesweit jeweils 1 000 Pakete seiner Leibniz-Kekse verteilen, sagte eine Unternehmenssprecherin. Im Februar hatten sich rund 1 400 Vereine und gemeinnützige Einrichtungen um die Keks-Spenden beworben. Zu den ausgelosten Empfängern zählen Tafeln, Kinderfördervereine und Krankenhäuser. · epd

Quelle: kreiszeitung.de

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