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Todesfahrt in Ronneburg: Nach Tod von drei Männern stirbt auch Fahrer im Krankenhaus

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Von: Yannick Hanke

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Zwei zerstörte Autos stehen nach einem Frontalcrash auf Bundesstraße 217 bei Hannover.
Bei einem Verkehrsunfall auf der B217 nahe Hannover sterben drei junge Männer – inzwischen ist auch der Fahrer seinen Verletzungen erlegen. © dpa

Schreckliche Nachrichten aus Ronnenberg in der Region Hannover: Bei einem Autofall sterben drei Männer, der Fahrer starb Freitag im Krankenhaus.

Update von Freitag, 9. September 2022, 10:50 Uhr: Ronneberg – Zwei Tage nach einem schweren Autounfall bei Ronnenberg in der Region Hannover ist ein vierter junger Mann gestorben. Der 20 Jahre alte Fahrer eines der beteiligten Autos sei am Freitag im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen, teilte die Polizei mit.

Drei junge Männer sterben bei Autounfall – Fahrer stirbt im Krankenhaus

Zuvor waren bereits drei junge Männer im Alter von 17, 18 und 19 Jahren gestorben, die in dem Wagen des 20-Jährigen saßen. Der Wagen war am Mittwochabend auf der Bundesstraße 217 nahe dem Ronnenberger Ortsteil Weetzen aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten, dort rammte er einen Geländewagen. In dem Geländewagen wurden zwei Menschen leicht und drei schwer verletzt. (dpa)

Erstmeldung von Donnerstag, 8. September 2022, um 20:24 Uhr: Ronnenberg – Ein Auto gerät auf der B217 nahe Hannover in den Gegenverkehr und prallt mit einem Geländewagen zusammen. Dadurch sterben drei junge Männer. Der Fahrer bangt noch um sein Leben. Der Unfall ereignet sich am Mittwoch, 7. September 2022, gegen 19:25 Uhr.

Region Hannover: Drei junge Männer sterben bei Verkehrsunfall – Fahrer in Lebensgefahr

Drei junge Männer im Alter von 17, 18 und 19 Jahren sind bei einem schweren Unfall auf der Bundesstraße 217 bei Ronnenberg (Region Hannover) getötet worden. Sie saßen im Auto eines 20-Jährigen, der in Höhe Weetzen aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet und dann mit einem Geländewagen zusammenstieß.

Hierbei wurde auch der Fahrer schwer verletzt, am Donnerstagabend, 8. September, schwebte er noch immer in Lebensgefahr. Der 43-jährige Fahrer des entgegenkommenden Wagens hätte noch versucht auszuweichen, konnte jedoch den Frontalzusammenstoß bei hoher Geschwindigkeit nicht verhindern, hieß es von der Polizei. Auf der Fahrbahnseite Richtung Sprenge seien die Autos dann zum Stehen gekommen.

Großaufgebot an Rettungskräften muss zum Unfallort ausrücken

Der 17-Jährige starb noch am Unfallort, der 19-Jährige nur weniger Stunden später im Krankenhaus. Der dritte, 18 Jahre alte Insasse des Fahrzeugs erlag seinen Verletzungen am Donnerstag. Der Fahrer des zweiten Autos wiederum wurde den Angaben zufolge leicht verletzt. Ebenso ein zwei Jahre altes Mädchen, das in dem Wagen gesessen hatte.

Mit schweren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser kamen zwei 37 und 73 Jahre alte Frauen sowie ein 76 Jahre alter Mann, die ebenfalls in dem Geländewagen saßen. Wegen der vielen Verletzten war ein Großaufgebot an Rettungskräften im Einsatz. Drei Rettungshubschrauber flogen die Unfallstelle an und brachten Verletzte in Krankenhäuser. Jetzt hoffen die Ermittler auch auf Zeugenhinweise.

Weitere Blaulicht-Meldungen aus Niedersachsen: Messerattacke im E-Center in Verden

Doch damit nicht genug der Blaulicht-Meldungen aus Niedersachsen. In Verden ereignete sich eine Messerattacke in einem E-Center, bei dem das Opfer immer noch in Lebensgefahr schwebt. Der 40-jährige Angreifer hatte sich nach seiner Tat widerstandslos festnehmen lassen. Er befindet sich in U-Haft.

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