Achtung Autofahrer

Stau-Chaos: A7 Richtung Hamburg teilweise wieder frei

Feuerwehrleute stehen auf der Autobahn A7 vor einem brennenden Lkw
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Die Einsatzkräfte wurden am frühen Mittwochnachmittag zu dem Brandeinsatz auf der A7 gerufen.

Ein mit Gefahrgut beladener Lkw ist am Mittwoch auf der A7 in Flammen aufgegangen. Seit Donnerstagabend ist die Autobahn wieder einspurig befahrbar.

Update vom 28. Oktober 2021 um 22:50 Uhr: Nach der Ungewissheit, wann die A7 wieder befahrbar sein würde, bestätigte ein Sprecher der Verkehrsmanagementzentrale in Hannover nun, dass am späten Donnerstagabend ein Fahrstreifen für den Verkehr wieder freigegeben worden sei, berichtet NDR.de. Die Freigabe der zweiten Spur könne voraussichtlich erst im Laufe des Freitags erfolgen, da noch Restarbeiten bei Tageslicht zu erledigen seien, so der Sprecher gegenüber NDR.

Update vom 28. Oktober 2021 um 21:05 Uhr: Aufgrund des schwerwiegenden Unfalls auf der A7 mit einem Gefahrguttransporter wurde die Strecke am Kreuz Hannover-Ost für anderthalb Tage in Richtung Hamburg gesperrt. Erst am späten Donnerstagabend sollte laut der Deutschen Presse-Agentur wenigstens ein Fahrstreifen wieder freigegeben werden, so ein Sprecher der Autobahnpolizei. Einen genauen Zeitpunkt nannte er jedoch nicht. Ortskundige wurden gebeten, die Stelle weiterhin weiträumig zu umfahren. Am Donnerstagmittag begannen Einsatzkräfte mit der Bergung des Gefahrguts Kaliumhydroxid. Danach wurde Angaben der dpa nach die Fahrbahn gereinigt.

Update vom 28. Oktober 2021 um 07:45 Uhr: Nach einem schweren Unfall auf der A7 bei Hannover am Mittwoch gibt es auch am Donnerstag Staus und Sperrungen. Die Bergungsarbeiten waren auch am Donnerstagmorgen noch nicht beendet, können sich noch bis in den Tag ziehen, sagte ein Polizeisprecher. Ein brennender Lkw hatte am Mittwochnachmittag für einen langen Rückstau und Verkehrschaos in der Stadt Hannover gesorgt. Die A7 wurde in beide Richtungen gesperrt, die Autofahrer wurden laut Autobahnpolizei teils rückwärts zur vorherigen Ausfahrt geleitet.

Update vom 27. Oktober 2021 um 21:55 Uhr: Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) bestätigt inzwischen unter Berufung auf Informationen der Polizei, dass der Lkw, der am Mittwochnachmittag auf der Autobahn A7 in Flammen aufgegangen ist, tatsächlich mir dem Gefahrgut Kaliumhydroxid beladen war. Aufgrund der Löscharbeiten, die am Abend immer noch nicht abgeschlossen waren, habe sich ein langer Rückstau gebildet.

In diesem Rückstau auf der voll gesperrten A7 ereignete sich dann ein Auffahrunfall, bei dem der Fahrer eines Kleintransporters schwer verletzt wurde. Laut eines Notarztes besteht Lebensgefahr. Der Fahrer des Kleintransporters habe offenbar das Stauende übersehen und sei auf einen Sattelzug aufgefahren.

Ursprungsmeldung vom 27. Oktober 2021: Hannover – Aus bisher ungeklärter Ursache ist am Mittwochnachmittag, 27. Oktober 2021, ein Lastwagen auf der Autobahn A7 zwischen den Autobahnkreuzen Hannover-Ost und Kirchhorst in Flammen aufgegangen. Wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung unter Berufung auf die Polizei berichtet, soll der Lkw mit dem Gefahrgut Kaliumhydroxid beladen gewesen sein. Die Feuerwehr ist aktuell vor Ort und die Autobahn noch voll gesperrt.

Kommunalverband besonderer Art:Region Hannover
Fläche:2.290,86 Quadratkilometer
Einwohner:1.155.330 (Stand: 31. Dezember 2020)
Verwaltungssitz:Hannover
Regionspräsident:Hauke Jagau (SPD)

Gegen 13:20 Uhr sei der Notruf in der Regionsleitstelle eingegangen, berichtet die HAZ. Wie es heißt, war der Fahrer mit seinem Sattelschlepper in Richtung Hamburg unterwegs, als der Laster plötzlich Flammen fing. Aus welchem Grund der Laster in Brand geriet, ist laut Polizei noch unklar. Was gesichert scheint, ist, dass dem Ausbruch des Feuers kein Unfall vorausging.

Lkw mit Gefahrgut an Bord brennt auf der A7: Fahrbahn ist aktuell in beide Richtungen vollgesperrt

Momentan sind freiwillige Feuerwehren aus der direkten Umgebung vor Ort, um den in Vollbrand stehenden Lastwagen zu löschen. Da es zunächst Probleme mit der Versorgung mit Wasser auf der Autobahn gab, wurde ein Löschzug der Hannoveraner Feuerwehr nachalarmiert. Anfangs sei der Brand mit Wasser bekämpft worden, inzwischen kommen Schaum und Pulver zum Einsatz.

Derzeit ist die Autobahn in beide Richtungen voll gesperrt und der Verkehr aus Richtung Autobahn A2 und A37 wird abgeleitet, wie ein Polizeisprecher der HAZ sagte. Wie lange die Sperrung noch dauern wird, ist aktuell nicht absehbar.

Die Polizei geht davon aus, dass die Bergungsarbeiten noch bis in die späten Abendstunden dauern werden. Im Zuge der Vollsperrung kommt es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, aktuell staut sich der Verkehr in beide Richtungen auf bis zu sieben Kilometer. Auch die Umleitungsstrecken sind überlastet. Informationen über Verletzte und Schäden gibt es bisher nicht.

Bei einem Unfall auf der Autobahn A1 bei Bramsche ist Dienstag ein Lkw-Fahrer verletzt worden. Nach einer ersten Sperrung ist die Strecke in der Nacht auf Donnerstag erneut dicht. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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