Aufklärung des tödlichen Verkehrsunfalls dauert an

Stade (dpa/lni) - Die Aufklärung des tödlichen Verkehrsunglücks im Kreis Stade mit Fahrerflucht wird sich noch hinziehen. Die Ergebnisse der Spurensuche am Auto des möglichen Unfallverursachers werden voraussichtlich erst in einigen Wochen vorliegen.

 Das Landeskriminalamt werde den Wagen untersuchen, sagte Polizeisprecher Rainer Bohmbach am Dienstag. Am Freitag hatten die Fahnder einen 29-Jährigen aus Schortens vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, am zweiten Oktober beim Überholen den Wagen eines Rentnerpaares auf der Bundesstraße 74 nahe der Gemeinde Heinbockel abgedrängt zu haben. Die Senioren kamen bei dem Unfall ums Leben.

Der Verdächtige will sich an die Fahrt nicht erinnern können. „Wir sind uns sicher, dass er der Richtige ist“, sagte Bohmbach. Ein Arbeiter aus dem Hamburger Hafen hatte die Ermittler auf die Spur des Mannes gebracht. Er hatte erzählt, dass einer seiner Kollegen seit zwei Wochen wegen eines Unfall krankgeschrieben sei. In einer Werkstatt in Schortens (Kreis Friesland) entdeckte die Polizei dann einige beschädigte Teile des mutmaßlichen Unfallwagens, den der Halter hatte reparieren lassen. Die Sonderkommission sucht nach wie vor nach einem dritten Auto, das ebenfalls in den Unfall verwickelt gewesen sein könnte.

Quelle: kreiszeitung.de

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