Sichtweite teilweise unter zehn Metern

Massencrash auf der Autobahn 1 im Nebel - auch THW verunglückt

Plötzlicher Nebel in der Silvesternacht: Zwei Lastwagen und zehn Autos krachen auf der A1 bei Wildeshausen ineinander.
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Plötzlicher Nebel in der Silvesternacht: Zwei Lastwagen und zehn Autos krachen auf der A1 bei Wildeshausen ineinander.

Plötzlicher Nebel in der Silvesternacht: Zwei Lastwagen und zehn Autos krachen auf der A1 bei Wildeshausen ineinander. Ein Großaufgebot von Polizei und Feuerwehr ist vor Ort.

  • Tödlicher Unfall in der Silvesternacht
  • Auf der Autobahn 1 sterben bei einem Massencrash zwei Menschen
  • Weiterer Nebelunfall fordert Todesopfer in Rehden
  • Fahrer eines THW-Lastwagens verunglückt bei Einsatzfahrt

Wildeshausen - Auf der Autobahn 1 bei Wildeshausen sind am Neujahrsmorgen zwei Menschen bei einem Unfall gestorben. Nach Angaben der Polizei Oldenburg ereignete sich der Massencrash  auf der Autobahn 1 in Fahrtrichtung Osnabrück wischen den Anschlussstellen Wildeshausen-Nord und Wildeshausen-West ein schwerer Verkehrsunfall mit zwölf beteiligten Fahrzeugen. Besonders tragisch: Auf der Fahrt zum Einsatz auf der A1 verunglückte auch ein THW-Fahrer.

A1 Wildeshausen: Autos krachen in Nebelwand ineinander

Bei dichtem Nebel, der von Unfallbeteiligten als eine plötzlich auftretende Nebelwand beschrieben wurde, kam es zu einem Unfall von zwei Lastwagen und zehn Autos. Zwei Personen wurden durch den Verkehrsunfall tödlich verletzt. Zwei weitere Personen erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Weitere zehn Insassen der beteiligten Fahrzeuge wurden schwer- oder leichtverletzt. Die verletzten Personen wurden durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser verbracht.

An der Unfallstelle auf der Autobahn 1 bei Wildeshausen herrschte totales Chaos. Die Retter konnten aufgrund des Nebels kaum Ordnung in die Einsatzstelle bringen, da die Unfallfahrzeuge kaum zu sehen waren. 

Zur Bergung von eingeklemmten Personen wurden die Feuerwehren Ahlhorn und Wildeshausen mit 60 Personen alarmiert. Zusätzlich wurde ein Kriseninterventionsteam zur Betreuung der unfallbeteiligten Personen an der Unfallstelle eingesetzt.

THW verunglückt auf Rettungsfahrt zur A1

Tragisch: THW Fahrzeuge waren auf dem Weg zum Nebel-Unfall auf der A1, als sie in der Nähe von Dötlingen in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt wurden. Im dichten Nebel verlangsamte das vordere Fahrzeug die Fahrt. Dies hatte der Fahrer des nachfolgenden Fahrzeuges offenbar zu spät im Nebel bemerkt. Durch den Aufprall wurde der Fahrer im Einsatzfahrzeug eingeklemmt. Weitere vier Einsatzkräfte konnten sich alleine aus dem zerstörten Wagen befreien. Die Feuerwehr musste hydraulisches Gerät einsetzen, um den schwer verletzten Fahrer befreien zu können. Ein Rettungswagen brachte ihn ins Krankenhaus. Die Polizei hat die Straße gesperrt und den Sachverhalt aufgenommen. An den Einsatzfahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

Bei einem Unfall auf dem Weg zum Einsatz wurde ein THW-Fahrer eingeklemmt.

Zu einem weiteren tödlichem Unfall in der Silvesternacht in kam es in Rehden: In dichtem Nebel wurde dort eine 80-jährige Fußgängerin aus Rehden von einem 18-jährigen Rehdener Fahrer eines Renault erfasst und verstarb.

Die Ermittlungen zur Unfallursache und Schadenshöhe auf der Autobahn 1 bei Wildeshausen dauern an. Ein Sachverständiger wurde zur Rekonstruktion des Unfallgeschehens beauftragt. Eine Sperrung der Autobahn 1, Fahrtrichtung Osnabrück, zwischen den Anschlussstellen Wildeshausen-Nord und Wildeshausen-West wurde eingerichtet. Die Sperrmaßnahmen dauerten bis 18.40 Uhr.

Nebel: Auch in Hannover krachen acht Autos ineinander

Möglicherweise wegen dichten Nebels sind am Neujahrsmorgen in Hannover zahlreiche Autos ineinander gefahren. Bei zwei solchen Unfällen wurden zehn Menschen verletzt, zwei davon schwer, wie die Polizei mitteilte. Auf dem Messeschnellweg kollidierten sechs Fahrzeuge miteinander und zwei Menschen erlitten schwere Verletzungen. Auf dem Südschnellweg fuhren acht Fahrzeuge ineinander, acht Menschen wurden dabei leicht verletzt. Zum Zeitpunkt der Unfälle herrschte dichter Nebel mit Sichtweiten von unter fünf Metern. Die Ermittlungen zur Unfallursache sind aber noch nicht abgeschlossen.

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