79-Jähriger nach Gasexplosion tot aufgefunden

Brome/Gifhorn - Nach der Explosion eines Einfamilienhauses in Brome (Kreis Gifhorn) haben die Rettungskräfte den vermissten 79-jährigen Mann tot aufgefunden.

Der Leichnam lag verschüttet unter einem Bretterverschlag auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Hauses, sagte ein Polizeisprecher am Montag in Gifhorn. Durch den hohen Druck der Explosion sei der 79-Jährige zehn Meter aus dem Haus katapultiert worden. Die 41 Jahre alte Ehefrau und die 13-jährige Tochter wurden bei dem Unglück verletzt. Sie sollen aber nicht in Lebensgefahr sein. Zwei Nachbarinnen erlitten einen Schock.

Das Haus wurde völlig zerstört. Mindestens zehn Nachbarhäuser in einem Umkreis von rund 200 Metern wurden erheblich beschädigt. „Dächer, Fenster und Türen wurden durch herumfliegende Trümmerteile beschädigt und auch parkende Autos“, sagte ein Polizeisprecher. Einige der Häuser seien derzeit unbewohnbar.

Nach ersten Ermittlungen geht die Polizei von einer Gasexplosion aus. Das Haus wurde über einen Flüssiggastank auf dem Grundstück versorgt. Experten ermitteln noch die Ursache der Explosion. Das Ergebnis soll in den nächsten Tagen vorliegen. Der Gesamtschaden geht nach Schätzungen der Polizei in die Millionenhöhe.

Quelle: kreiszeitung.de

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