Ein zweites, interessantes Gebäude für die Stadt?

Leserbrief zum Bau des geplanten Markt-Centers in Uelzen:

Zur Expo 2000 wurde in Uelzen überparteilich die Umgestaltung des Bahnhofes zu verwirklicht, so dass bis heute Gäste aus nah und fern sich diesen Bahnhof ansehen möchten.

Wie wäre es, wenn in der Stadt ein zweites, interessantes Gebäude entstehen würde?

Passend zu der derzeitigen Diskussion über Energiegewinnung und -verbrauch schlage ich kein Nullenergie, sondern ein Plusenergie-Marktcenter vor. Als Vorbild könnte z. B. das Plusenergie-Bürogebäude der Firma „Erdal und Frosch“ in Mainz dienen, welches mit speziellen Windrädern und Photovoltaikanlagen ausgestattet wurde. Auch wurde erst kürzlich in der AZ von einem Rewe Einkaufsmarkt (Berlin) berichtet, der von einer Firma erstellt wurde, die speziell solch Photovoltaikprojekte für Einkaufszentren plant und ausführt. Weitere Beispiele sind im Internet zu finden.

Bei der Größe des freistehenden, kaum beschatteten „Ilmenau-Centers“ bietet sich eine Stromerzeugung aus der Horizontalen (Dachfläche) und Vertikalten (Fassaden) geradezu an. Wäre das nicht ein Projekt für die örtlichen Stromanbieter, vielleicht in Zusammenarbeit mit Bürgern, die an erneuerbaren Energien interessiert sind? Eine Investition, die sich nach einigen Jahren sicher rechnet.

„Die Sonne schickt uns keine Rechnung“ (Franz Alt).

F. Waltje

Uelzen

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