Leserbrief

Zurückgreifen auf das THW

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AZ-Leser Sascha Plachetka fragt sich warum bei großen Unwetterlagen nicht auch auf das THW zurückgegriffen wird. Das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, findet er.

Zu den Sturmeinsätzen und den Reaktionen der Feuerwehren im Landkreis Uelzen auf mögliche weitere Unwetter-Einsätze (AZ vom 20. Januar) schreibt Sascha Plachetka aus Uelzen:

Als THW-Helfer und Feuerwehrmann sowie als Steuerzahler, Eigenheimbesitzer und Bürger stelle ich mir sachlich die Frage, warum bei den großen Unwetterlagen, bei denen die Feuerwehren qualitativ und quantitativ mal nicht über ausreichende Einsatzmittel verfügen, um zeitnah Hilfe zu leisten, nicht wie selbstverständlich auch auf das THW zurückgegriffen wird. Auch im THW sind ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger, die mit viel Engagement und Herzblut einen erheblichen Teil ihrer Freizeit für die gute Sache opfern. Und dieser Hilfeleistungsgedanke ist derjenige gemeinsame Nenner, der doch alle Einsatzkräfte – unabhängig von der Jackenfarbe und der Gesetzeslage – vereint.

Daher ist es für mich unverständlich und frustrierend, dass das THW von den Feuerwehren, die für die Gefahrenabwehr zuständig sind, allermeistens nicht angefordert wird, obwohl offensichtlich an einigen Stellen hier und da doch mal Bedarf besteht. Ich gebe hier ausdrücklich meine eigene, persönliche Meinung wieder.

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