Leserbrief

Wolf gehört ins Jagdrecht

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Wölfe haben Ende vergangener Woche Damwild von Jochen Strampe (rechts) gerissen. Das Gehege glich einem Schlachtfeld. 

Zur Berichterstattung über die Wolfsrisse in den vergangenen Tagen schreibt Karl Jongeling aus Uelzen:

Die Mufflons in der Göhrde sind inzwischen wohl alle von Wölfen verspeist. Jetzt sind die Schafe unserer Schäfer und das Damwild von Herrn Strampe dran. Müssen die Milchbauern, deren Kühe aus dem Laufstall auch nach draußen laufen können, sich jetzt auf Besuche des doch so schützenswerten Wolfes einstellen?

Wölfe sind doch nicht dumm. Warum sollen sie über eine lange Strecke Rehe hetzen, wenn sie sich nur unter einem Zaun hindurch buddeln müssen, um an einen gedeckten Tisch zu gelangen. Dass die Menschen ihnen nichts antun werden oder dürfen, wissen die schlauen Tiere inzwischen, zumal wenn unsere grünen Wolfsfanatiker in den Großstädten wohnen, wo Umweltminister Wenzel seine Wähler hat.

Vom großen Königsberger Philosophen Immanuel Kant stammt der Satz: „Habe den Mut, dich deines Verstandes zu bedienen“, für unsere Politiker einfacher ausgedrückt: Benutzt euren gesunden Menschenverstand und setzt euch ernsthaft mit Herrn Fabels Antrag auseinander, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen.

Oder würdet ihr in eurer Hilflosigkeit den Geschädigten das dreifache „Sch…“ empfehlen? Schießen – Schaufeln – Schweigen.

Auch Michael Beyer aus Prielip hat zum Thema eine Meinung:

Das Ende der Menschlichkeit und die Brutalisierung der Gesellschaft? In unserer dichtbesiedelten Kulturlandschaft werden beutereißende Wildtiere förmlich gezüchtet, das heißt ohne Begrenzung der Vermehrungsraten. Jeder Wolf, jedes neue Rudel wird begeistert gefeiert – postfaktischer Naturschutz eben.

Die Beutereißer töten und fressen alles, was in unserer Landschaft zur Zeit noch vier Beine hat. Großraubtiere sind brutal und beachten in keinem Maße den Tierschutz, unserer derzeitigen Kultur der Menschlichkeit.

Katzen werden aus der Dose sattgefüttert, damit sie keine Mäuse fangen oder gar Vögel, die wir im Winter so mühsam füttern, fangen und fressen. Besondere Abscheu erfüllt Katzenhalter, wenn das liebe Tier die Maus totspielt und dann genüßlich frißt. Wie passt das zur Wolfseuphorie? Schlagfallen zur Mäusebekämpfung sollten schon verboten werden. Zootiere werden nur mit sanft getöteten Futtertieren versorgt. Bald dürfen Eintagsküken nicht mehr mit CO2 getötet werden. Tierhalter und Schlachtbetriebe werden streng überprüft.

Wir können diese Liste der tierlieben Menschheit weiter und weiter führen. Aber es gibt eine Gegenbewegung. In unserm Land und der EU gibt es ein Erwachen des Darwinismus. Töten und getötet werden. Wolfsrisse werden als Kollateralschaden eines maßlosen Naturschutzes gesehen. (...)

Zu einer „neuen“ inhumanen Sicht auf die Schöpfung und das Leben passt, dass in unserem Land auch das rituelle Schächten weit verbreitet ist. Den Rindern und Schafen wird ohne Betäubung die Kehle durchgeschnitten. Das passt zum Qualtöten durch die Wölfe und zur Verrohung der Gesellschaft. Videos dazu einfach im Internet ansehen, das macht wach.

Fangt die Wölfe ein und setzt sie dort aus, wo das Ökosystem durch die Wölfe nicht kaputt gehen kann, zum Beispiel ins Wolfsreservat rund um Tschernobyl.

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