AZ-Leserbrief

„Wird böses Ende nehmen“

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Dass der Landkreis Uelzen im Ranking der „Prognos“ abgerutscht ist, liegt auch an der fehlenden Autobahn.

Zum Artikel „Landkreis rutscht im Ranking ab“, AZ vom 31. Juli, schreibt dieser AZ-Leser:

Es ist nicht verwunderlich, dass Uelzen im Zukunftsatlas der „Prognos“ abgerutscht ist. Dies ist nicht die einzige Auswertung, die besagt, dass Uelzen verliert und nicht gewinnt. Besorgniserregend ist zudem, dass Uelzen auf die schwachen Kommunen des Ruhrgebietes verliert. Selbst Gelsenkirchen ist besser platziert. Sollte sich die allgemeine Auffassung in Uelzen, alles schön zu reden, die Frau Kämpfer dokumentiert, durchsetzen, wird Uelzen ein böses Ende nehmen.

Es ist nicht mehr viel Platz in der Rangliste bis zur „roten Laterne“.

Insoweit ist die Politik gefordert etwas zu unternehmen und vor allem, sich auf die wesentlichen Punkte zu konzentrieren. Unsägliche Diskussionen zwischen den politischen Lagern helfen nicht weiter. Wenn es um einen „Schandfleck“ geht, der beseitigt werden soll, hilft es nicht zu diskutieren, wie prächtig dieser beseitigt werden soll – er soll einfach beseitigt werden. An der Stelle ist es doch egal, ob der Entwurf aus der SPD- oder der CDU-Seite unterstützt wird. Es dient der Stadt. Das ist die Aufgabe der Kommunalpolitik.

Martin Kaiser, Uelzen

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