Man will das Problem aussitzen

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Die Politik im Landkreis Uelzen hat wieder einmal ihre Handlungsunfähigkeit bewiesen. Noch vor wenigen Wochen gab es eine klare Entscheidung „für“ das Kompetenzzentrum der BBS-II der beiden großen Fraktionen (siehe AZ Berichterstattung) – und nun?

In Fachzeitschriften und in Fachportalen für Frühpädagogik im Internet liest man von einer Realisierung des Kompetenzzentrums Frühpädagogik in Uelzen in diesem Sommer und in der AZ liest man zwischen den Zeilen eher das Gegenteil. Was wird denn nun? Man will das Problem offensichtlich aussitzen – wie immer. Bleibt zu hoffen, dass die angeblichen „Volksparteien“ CDU/FDP und SPD deutlich für diese rückwärtsgewandte Bildungspolitik bei den Kommunalwahlen im nächsten Jahr abgestraft werden. Wie kann ein Landkreis, der in 20 Jahren 20 000 Einwohner weniger hat, der keine Zuwanderungsgewinne mehr zu verzeichnen hat und in puncto Bevölkerungsrückgang doppelt so schlecht wie alle anderen Nachbarlandkreise (bis auf Lüchow-Dannenberg) dasteht, sich ein solches bundesweites Bildungsprojekt entgehen lassen? Wieder eine Innovation, die Uelzen nicht erreicht. Nun ja - wir wissen einmal mehr, warum wir mit unserer Familie in einen anderen Landkreis umgezogen sind.

Julia Schröder,

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