AZ-Leserbrief

"Wie tut man das, was man tun wird?"

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Die Jod-Sole-Therme in Bad Bevensen (Symbolbild).

Bad Bevensen - Zum Artikel „Eine Vision für die Kurstadt“, AZ vom 27. März, erreichte die Redaktion folgender Leserbrief von Gesche Busch:

In der Diskussion ist das jüngst vorgelegte Visionspapier von CDU, SPD, FDP und dem Verein für Wirtschaft und Tourismus. Da ist alles drin, was ich und viele Freunde von mir uns für unsere schöne Kurstadt wünschen: Eine Vision, die klar und einfach formuliert ist, die Emotionen bei mir weckt, die motiviert und nachhaltig ist.

Leserbrief

Die Antwort von unserem Bürgermeister: Ende Mai läge ein Visionspapier der Bad Bevensen Marketing GmbH (BBM) vor. Schade, dass hier direkt nicht die Gelegenheit genutzt wurde, eigene Visionen aufzuzeigen. Außerdem wird aufgeführt, nichts an den Visionen sei neu ... Vielleicht werden hier Missionen (positive Beiträge zur Daseinsberechtigung) mit Visionen verwechselt?

Bei einer Vision geht es doch um so viel mehr. Sie zeigt ein Zukunftsbild auf und hat langfristige Ziele. Keiner braucht bis Mai zu warten, wenn man einfach mal die Bürger der Stadt befragt, da wird doch schnell klar: Wir wünschen uns doch alle ausgebuchte Hotels, eine moderne Therme, schöne Fahrrad- und Wanderwege und viele Restaurants und Geschäfte.

Vollmundig angekündigt und mit Spannung erwartet wird nun das Ende Mai erscheinende Visionspapier der BBM: Hier muss es viele neue Ideen geben. Und in diesem Papier sollte es wohl insbesondere auch um die Umsetzung, nicht um Wünsche oder persönliche Visionen gehen. Zu sagen, was man hat und was man tut, ist richtig und wichtig. Wichtiger aber ist zu sagen, wie tut man das, was man tun wird.

Gesche Busch, Bad Bevensen

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Leserbriefe geben die Meinung des Verfassers wieder. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

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