Widerstand wird zur Bürgerpflicht

Zu den Atommülltransporten: Zum vergangenen Atommülltransport ins Zwischenlager Gorleben möchte ich kurz ein paar Anmerkungen loswerden.

Der riesige Erfolg, den wir Gegner der Kernenergie am vergangenen langen Wochenende für uns verbuchen konnten, basiert auf unserem fröhlichen, bunten, kreativen und gewaltfreien Widerstand. Auch nach drei Jahrzehnten ist unser Kampfgeist ungebrochen und generationen -und gesellschaftübergreifend. Was im Nachbarkreis Lüchow-Dannenberg mittlerweile allen klar ist,erschließt sich immer mehr uelzer Bürgern. die Kernenergie ist ein Irrweg und die Energiepolitik unserer Regierung ist verantwortungslos und inakzeptabel.Mit jedem Tag,den Atomkraftwerke weiter am Netz sind, produzieren wir mehr Müll, der den Generationen nach uns erst richtig zum unlösbaren Problem wird.Siehe asse!Diese Regierung versündigt sich an unseren Kindern und den nachfolgenden Generationen. Deshalb sind alle Menschen gefordert, endlich aufzustehen und den Verantwortlichen unmißverständlich klar zu machen, dass Widerstand zur Bürgerpflicht wird, wenn eine scheindemokratische Regierung unser Demonstrationsrecht mit Füßen tritt und mit Wasserwerfern,Schlagstöcken und Reizgas gegen uns mündige Bürger anrückt.Und wenn in Gorleben die Arbeiten im Salzstock nun wieder losgehen, ohne nach Alternativen zu suchen, darf Frau Merkel sich sicher sein, dass wir jetzt erst recht zum Sandsturm im Getriebe werden. Die Verlägerung der Atommeilerlaufzeiten ist ein faules Klüngelgeschäft mit den Betreibern und eine riesige Sauerei, die zum Himmel stinkt und die wir uns nicht gefallen lassen. Alle, die dagegen aufstehen, verdienen unseren Dank und unsere Achtung.

Arne Hirsch,

Wieren

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