Widerstand gegen Autowahn

Zu „Pro A 39 will Signal senden“, AZ vom 9. August:.

„Ein Signal senden“ will die „Pro A 39“, aus der Tiefe der schrecklichen, unbeglückten Einöde der Uelzener Heide in das ferne Berlin, dass man doch den Hilferuf erhöre und eine Autobahn herbeibaue...

Das klingt ja fast poetisch und man mag Herrn Springer es sogar glauben, dass er den Landkreis Uelzen mit einer Autobahn beglücken will. Stehen doch so mächtige Männer hinter ihm, die bereits die Pfründe in die Taschen purzeln hören angesichts derart lukrativer Aufträge, die so ein Bau bringt.

Aber warum soll es eine „schweigende Mehrheit“ geben, die für die Autobahn ist? Die Mehrheit der Menschen, die Landwirtschaft und die Natur bleiben auf der Strecke und werden zubetoniert. Lärm und Dreck verseucht Anwohner und verscheucht Gäste. Die Anwohner haben es zu schlucken. „Karl der Käfer wurde nicht gefragt – man hat ihn einfach fortgejagt“ fällt mir noch ein.

Auch poetisch, aber heutige lebendige bunte und wehrhafte Käfer lassen sich nicht einfach fortjagen – sie zeigen Widerstand gegen Autowahn!

Jörg Grützmann,

Süttorf

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