Leserbrief von Gerold Lange zur Schließung des Reisezentrums im Uelzener Bahnhof

"Werden Sie endlich tätig!"

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Fahrkartenverkauf im DB-Store des Uelzener Hundertwasserbahnhofs: Kunden klagen über überfordertes Personal und ein eingeschränktes Angebot.

Uelzen - Die Situation im Uelzener Bahnhof nach der Schließung des Reisezentrums (AZ berichtete) beschäftigt weiter die Leser:

"Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrter Herr Landrat, sehr geehrte Bundes- und Landtagsabgeordnete aus Uelzen, warum haben Sie untätig zugesehen, wie die Bahn den katastrophalen Zustand des Verkaufs der Fahrscheine auf dem Uelzener Bahnhof herbeigeführt hat. Ihr Mandat bedeutet doch, sich für die Belange der Bürger vor Ort einzuschalten, wenn sich solche unhaltbaren Zustände abzeichnen. Werden Sie endlich tätig!

Leserbrief

Nicht jeder Bürger ist in der Lage, über das Internet vor allem günstige Fahrscheine zu erwerben, sich die Abfahrtzeiten herauszusuchen und dann noch Plätze zu reservieren. Hierzu ist eine fachkundige Beratung unabdingbar.

Es besteht nun mal ein großer Unterschied beim Erwerb von Fahrkarten für den Nahverkehr und den Fernverkehr. Ohne hauptamtliche Berater beim Fahrkartenverkauf geht das nun einmal nicht."

Gerold Lange, Uelzen

Anmerkung der Redaktion: Für den Fahrkartenverkauf im Bahnhof ist nicht die Deutsche Bahn, sondern die Eisenbahngesellschaft Metronom verantwortlich, die den Nahverkehr betreibt. Bürgermeister Jürgen Markwardt hat auf dem Neujahrsempfang der Stadt Uelzen angekündigt, dass er die „Bahnhofsthematik“, darunter auch den problematischen Fahrkartenverkauf, angehen werde.

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