AZ-Leserbrief

„Werbung, die nichts kostet?“

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Bau- und Gewerbegebiete kosten auch Geld – daran erinnert AZ-Leser Hartwig Jürs.

Zum Artikel „Konjunkturprogramm für die Kurstadt“ vom 30. April schreibt ein AZ-Leser Folgendes:

Stadtdirektor Feller musste vor ein paar Tagen wegen Corona-bedingter Einnahmeausfälle eine Haushaltssperre verhängen.

Die CDU, sagt deren Bad Bevenser Fraktionschef Sönke Strampe, begrüße diese Entscheidung. Bad Bevensen müsse jetzt, sagt derselbe Sönke Strampe, zügig neue Bau- und Gewerbegebiete erschließen.

Offenbar hat die Bad Bevenser CDU eine Idee, wie man Bau- und Gewerbegebiete ausweisen kann, ohne dass das Geld kostet. Das ist wirklich spannend! Die Stadt müsse ein Konjunkturprogramm auflegen, sagt Strampe weiter. Offenbar hat die CDU auch noch eine Idee, wie man ein Konjunkturprogramm auflegt, das kein Geld kostet, das aber trotzdem wirkt. Auch das: richtig spannend!

Ein solches Konjunkturprogramm müsse für Bad Bevensen als Erholungsort für 2021 werben, sagt Strampe weiter. Offenbar hat die CDU… Werbung, die nichts kostet? Na ja. Ich bin da doch ein wenig skeptisch, muss ich gestehen. Aber ich bin auch nur ein Bürger und verfüge natürlich nicht über die Erkenntnisse, auf die unsere CDU offenbar zurückgreifen kann.

Im Interesse unserer Stadt hoffe ich jedenfalls, dass Sönke Strampe da nicht einfach irgendwas durcheinander gekriegt hat.

Hartwig Jürs, Bad Bevensen

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Leserbriefe geben die Meinung des unterzeichnenden Verfassers wieder. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

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