Welt ist leider nicht besser

Regine Mareck reagiert erneut auf einen Leserbrief von Raymonde Harlande zum Ausbau des Rheinmetallwerks in Unterlüß, diesmal auf „Der Tod fährt mit im Puma“, AZ vom 15. Juni:.

Hallo Frau Harlande, schön wieder was von Ihnen zu lesen. Ich hätte es sonst auch vermisst. Zuerst muss ich aber sagen, dass Sie mit Ihrem Bericht weit über das Ziel hinausgeschossen sind.

Dass ich ja einen Glauben habe und Sie nicht, ist Ihre Privatsache. Oder glauben Sie auch, wenn es keine Rüstung mehr gibt, gäbe es keine Kriege mehr? Wenn es keine Polizei mehr gibt, gäbe es keine Verbrechen mehr? Oder wenn es die Feuerwehr nicht mehr geben würde, es auch nicht mehr brennt? Sicher hätten wir dann eine bessere Welt, nur ist es leider nicht so! Sollten wir uns nicht wichtigeren Themen zuwenden? Wie gerade aktuell das Hochwasser entlang der Elbe?

Viele Helfer sind noch dabei die dortige Not zu lindern und die Welt zu retten, als über Abrüstung zu schreien und lange Romane zu schreiben, die durch ihre Länge schon zum Gähnen langweilig werden. Zur Titelzeile „Der Tod fährt mit im Puma“ muss ich Ihnen sagen, der Tod ist uns seit der Geburt in die Wiege gelegt. Auch das Fliegen, Autofahren und Motorradfahren birgt Gefahren, wollen Sie das auch „abrüsten“? Sie werden mich nicht zum Umdenken bringen, da Ihr letzter Roman sehr bösartig war. Nein, solange ich Rheinmetall kenne, habe ich noch nie mit Leichen gepflasterte Straßen gesehen!

Regine Mareck,

Wichtenbeck

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