Leserbriefe

Weitere Belastungen in Sicht

Andernorts wird bereits gegen die Suedlink-Stromtrasse protestiert – auch der Landkreis Uelzen könnte möglicherweise von der Trasse betroffen werden.
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Andernorts wird bereits gegen die Suedlink-Stromtrasse protestiert – auch der Landkreis Uelzen könnte möglicherweise von der Trasse betroffen werden.

Renate Niemann aus Bienenbüttel schreibt zum Bericht „Stromtrasse durch den Kreis?“ (AZ, 20. Juni 2015):

Vorausgesetzt, es gibt wirklich keine ausreichende dezentrale Stromerzeugungs- und Energie-Einsparlösung: Dann müsste zwangsläufig Windenergie-Strom vom Norden in den Süden über eine Groß-Stromtrasse transportiert werden. Und die könnte nun möglicherweise wieder durch die Landkreise Uelzen und Gifhorn gehen – dann vermutlich „grob entlang dem Verlauf der A 39“.

Zu Panik besteht gleichwohl kein Grund, weil die ehemalige Wahlkampf-Autobahn wegen ihres immer geringeren Nutzen-Kosten-Verhältnisses, wegen der vergleichsweise geringen Zahl ihrer Lobbyisten, wegen des alternativ sinnvollen B-4-Ausbaus, wegen des starken Widerstands der Gegner und wegen der klagerelevanten K.-o.-Kriterien und Verfahrensfehler aller Voraussicht nach nicht finanziert werden wird.

Dennoch zeigt sich warnend die Botschaft: Eine völlig unsinnige Autobahn-Planung zieht nichtsdestotrotz möglicherweise weitere Massiv-Belastungen in die Region. Also: Noch ein zusätzlicher Grund, endlich die perspektivlos-gefährliche A-39-Propaganda schleunigst zu beenden!

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