AZ-Leserbrief

„Warum so zaghaft?“

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130 km/h als Obergrenze auf Autobahnen ist laut Ingetraud Schmäcke „die effektivste und billigste Maßnahme, um sofort unsere Umwelt zu schonen“. 

Zum Klimaschutzgesetz schreibt diese AZ-Leserin:

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann sieht als weiteren Schritt, den CO2-Ausstoß zu reduzieren, eine Geschwindigkeitsbegrenzung als Möglichkeit.

Warum so zaghaft? In Europa haben die meisten Länder eine Obergrenze auf Autobahnen von 130 Kilometern pro Stunde. Es ist die effektivste und billigste Maßnahme, um sofort unsere Umwelt zu schonen und auch Menschenleben zu retten.

Warum gibt es diese Forderung nicht schon längst von der Partei, oder hat die falsch verstandene Freiheit der Autolobby in Deutschland mehr Macht? Wenn dann auch die Obergrenze auf den Landstraßen reduziert wird – wie auch in etlichen europäischen Ländern – so bringt diese Entschleunigung neben dem ruhigeren Fahrerlebnis ein noch schnelleres positives Ergebnis in Sachen Klimaschutz. Aber den Menschen mehr Geld aus den Taschen zu ziehen, ist ja anscheinend einfacher, ganz gleich, ob über Abgaben oder Zertifikate, wie die CDU fordert.

Ingetraud Schmäcke, Uelzen

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