Wann hört der Rachefeldzug auf?

Herr Nickel, wann hören Sie endlich mit Ihrem persönlichen Rachefeldzug gegen Ihre politischen Mitstreiter hier in Bad Bodenteich auf.

Jawohl, Rachefeldzug, worauf wir in diesem Leserbrief noch später zu sprechen kommen. Andere Motive für Ihr hinterhältiges Verhalten während des vergangenen Wahlkampfes und jetzt gegenüber Herrn Frank Juchert gibt es nicht, es sei denn, man erkennt darin unzweifelhaft Ihre Selbstdarstellungsabsicht, mit der Sie sich zu profilieren versuchen. Herr Juchert ist menschlich absolut integer und darüber hinaus ein hervorragender Verwaltungsfachmann, diese Meinung vertreten nicht nur wir. Ihn „fachlich und sozial als nicht kompetent“ hinzustellen, ist eine grobe Beleidigung. Sie sind doch tätig als Schiedsmann in Bad Bodenteich; passen Sie nur auf, dass Sie nicht selbst bald einen Schiedsmann brauchen. Als alteingesessener Bodenteicher Bürger dürfte es Ihnen nicht verborgen geblieben sein, dass hier in der Vergangenheit gute Kommunalpolitik gemeinsam von CDU und SPD – auch ohne Ihre Mitwirkung – gemacht wurde. Dank der unermüdlichen Tätigkeit in den Ratsgremien leben wir hier, trotz gekürzter Mittel, nach wie vor in einem attraktiven Umfeld, um das wir von vielen beneidet werden.

Inzwischen gewinnen nicht nur wir die Überzeugung, dass Sie, Herr Nickel, auf dem besten Wege sind, der „Borvin Wulf“ von Bodenteich zu werden. Dieser inzwischen in die Jahre gekommene „Achtundsechziger“ hat es bis zum heutigen Tag nicht verkraftet, dass die Republik die schlimmste Phase der Nachkriegszeit überlebt hat. Seine Leserbriefe, die kaum einer lesen will, sprechen eine eindeutige Sprache.

Und was haben Sie nicht verkraftet, Herr Nickel? Sind es Ihre geplatzten Träume von einer beruflichen Karriere hier in Bad Bodenteich. Sie meinten ja, das Recht für sich in Anspruch nehmen zu können, nach Ende Ihrer hiesigen Fußballlaufbahn beruflich einen Platz im Bodenteicher Rathaus zu bekommen.

Schalten Sie einen Gang, besser zwei Gänge zurück, Herr Nickel, und enttäuschen Sie künftig nicht die Wähler, die Ihnen ihr Vertrauen aussprachen, indem Sie sich bei Ihren Handlungen weiterhin nur von selbstsüchtigen Motiven leiten lassen.

Holger und Thea Bolenz,

Bad Bodenteich

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