AZ-Leserbrief

„Wacht endlich auf“

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Der Fahrradschutzstreifen in Richtung Sternplatz: AZ-Leser Hendrik Andermann berichtet von gefährlichen Situationen für die Radfahrer. 

Zur Radwege-Situation in Uelzen erreichte die Redaktion diese Meinung:

... Wo sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite ein Radweg besteht, fahren Radfahrer in entgegengesetzter Fahrtrichtung, man wird von älteren Menschen angemeckert bzw. beleidigt, ohne dass es zu einer Bestrafung kommt ...

Das Individuum, das den Radweg in der Sternstraße Richtung Sternplatz als Fahrradschutzstreifen eingerichtet hat, hat noch nie auf einem Fahrrad gesessen, ansonsten wäre der Radweg nicht als Schutzstreifen eingerichtet.

... Andere Verkehrsteilnehmer behindern Radfahrer auf dem Radfahrstreifen, indem sie so dicht überholen, dass man teilweise nach rechts abgedrängt wird und aufpassen muss, dass man nicht in ein parkendes Auto fährt oder die Fahrertür eines parkenden Autos vor das Rad bekommt. Auch ist unbekannt, dass auf Radwegen und Fahrbahnen links überholt wird ...

Laut Versprechen des amtierenden Bürgermeisters der Hansestadt Uelzen hatte er im Wahlkampf von der Verbesserung der Situation auf Radwegen gesprochen. Seither ist von einer Verbesserung der Situation wenig zu sehen. Dass Bürger es dann leid sind, zu Wahlen zu gehen oder den etablierten Parteien durch Protest bei Wahlen eine Quittung geben wollen, indem sie extreme Parteien wählen, ist verständlich ... Es ist bedenklich, dass mehr als 25 Prozent bei den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen eine rechtsextreme Partei wählen. Wacht endlich auf, bevor es zu spät ist, oder will man Verhältnisse wie vor 70 bis 85 Jahren.

Henrik Andermann, Uelzen

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