AZ-Leserbrief

„Die Visitenkarte von Uelzen“

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Über den Zustand der Unterführungen am Hundertwasser-Bahnhof wurde im Netz eifrig diskutiert.

sh Uelzen. Die Unterführungen an Uelzens Hundertwasser-Bahnhof bezeichnete Bürgermeister Jürgen Markwardt beim letzten Stadtspaziergang als „gruseligste Orte der Stadt“.

Bezüglich des derzeitigen Zustands der Unterführungen und den Plänen der Deutschen Bahn, die Brücken in den kommenden Jahren zu sanieren (AZ vom 6. Oktober) wurde in den sozialen Netzwerken eifrig diskutiert:

Ihre Erfahrungen beschreibt Ellen Schmidt: „Es waren ja mal Schaukästen dort ... und ja, ich habe jedesmal Schiss, wenn ein Zug drüberfährt, während ich darunter gehe, dass die Brücke runterkracht.“ Dem pflichtet Florian Gossenauer bei: „Das hatte ich damals als Kind schon. Laufe auch nicht gerne drunter.“ Wolfgang Güttner sagt: „Ist ja nicht erst seit heute. Ich kenne es ja gar nicht anders. Und das ist schon (ein) paar Jahrzehnte her.“

Dorothea Meyer erinnert sich an Zeiten, in denen der Zustand noch anders war: „Das sieht da nicht seit gestern so aus, sondern seit Jahren. Jahrelang hat es keinen gejuckt. Da waren Schaufensterscheiben drin, ich glaube noch zu wissen mit Türklinken, Alarmanlagen etc. als Werbung. Selbst Kameras waren da und es wurde kaputt gemacht.“

Torsten Meyer merkt an: „Die Bahn hatte mir mal eine Mail beantwortet, dass sie die Brücken sanieren wollen und das noch vor 2020. Aber irgendwie scheint der Bahn total egal zu sein, in welchem schlechten Zustand ihre Bauwerke sind.“

Dodo Amzebead macht sich Gedanken über den Eindruck, den die Unterführungen bei Touristen hinterlassen: „Der erste Blick für Touristen, wenn sie vom Bahnhof aus in die Stadt wollen. Ich weiß noch, wie es mir vor Jahren ging, als ich das erste Mal am Bahnhof stand und Passanten nach dem nächsten Einkaufszentrum fragte. Erst der Tunnel und dann der damalige Uhlenköperpark. War ‘ne ziemliche Lachnummer.“ Und Joachim Hinrichs findet: „Für Bahnreisende Touristen die Visitenkarte von Uelzen.“

Jörg Westphal hat eine Idee, wie der derzeitige Zustand verändert werden könnte: „Seit vielen Jahren soll schon saniert/gebaut werden, steht der Termin denn wirklich fest? Man könnte eventuell einheimische Graffiti-Künstler mal ansprechen, ob diese Interesse hätten, dort etwas Freundliches zu gestalten ... das jetzige Bild ist absolut kein sehenswerter Zustand.

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