Verständnis für Martin Feller

Gottfried Florian zur A 39:.

Dass die politischen Parteien in Uelzen einhellig zugestimmt haben, einen Förderantrag für eine „Sole- und Salzwelt Bad Bevensen“ zu stellen, finde ich gut. Wenn ich dann aber lesen muss, dass bei den gleichen Parteien die Äußerungen des Herrn Feller zur A 39 „auf Unmut und Unverständnis“ stoßen, so frage ich mich, wie dies zu vereinbaren ist. Nach aktuellem Planungsstand soll der erste Bauabschnitt der A 39 von Lüneburg Richtung Wolfsburg in Bad Bevensen enden. Zu Planungsänderungen sind die Behörden nicht in der Lage. Also wird man das Autobahnende auch nicht weiter Richtung Uelzen verschieben. Dass Herr Feller – mit vollem Recht, im Sinne der Bürger Bevensens – dagegen Einwände hat und vermeiden möchte, dass der Schwerlastverkehr mitten durch den Kurort verläuft, sollte auch den politischen Parteien in Uelzen nachvollziehbar sein. Keine Möglichkeit einer Planungsänderung bedeutet eben generelle Ablehnung.

Die Bürger sind eben nur vor Wahlen gefragt, danach sind sich so ziemlich alle Parteien einig, dass der Wählerwille dehnbar ist. Allerdings ist den gleichen Parteien am Wahlabend dann auch immer schleierhaft, wieso es zu so vielen Nichtwählern kommt.

Gottfried Florian,

Bad Bevensen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare