Vergleichbar mit Wiener Sängerknaben

Leserbrief zu „Singende Botschafter“, AZ vom 22. Mai:.

Ich habe den Kinderchor schon mehrmals erlebt. Die Sänger, die in diesem Chor singen dürfen, müssen begabt sein und eine sehr gute Stimme mitbringen. Von einigen Eltern wurde mir gesagt, dass die Kinder z.T auch noch Einzelgesangsunterricht erhalten. Die Kinder selbst haben einen hohen Anspruch an ihre Stimme. Einige spielen ein Instrument. Auch dies muss geübt werden.

Den Kindern mit diesen klaren, hellen, tollen Stimmen kann man nur gratulieren. Diese Stimmen sind vergleichbar mit anderen Chören, wie z. B. den „Wiener Sängerknaben“, dem „Dresdner Kreuzchor“. usw. Wenn die Kinder dem Chor der Alsterspatzen entwachsen sind, dann singen sie oft weiter im Opernchor oder im Michelchor odgl. In einem normalen Chor, ohne höheren Anspruch, würden sie wohl nie singen wollen. Die Sänger, die ich kenne, treten später auch als Solosänger auf.

Der Auftritt im Kurhaus Bad Bevensen an dem späten Sonntagabend war unglücklich gewählt. Hinzu kam das warme Wetter, die schlechte Luft und die schlechte Klimaanlage im Kursaal. Wenn die Kinder nur in Blusen und Hemden auf der Bühne gestanden hätten, dannwäre bestimmt kein Kind in Ohnmacht gefallen. Die Jacken waren überflüssig.

Ingrid Beutel,

Bad Bevensen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare