Der Verantwortung bewusst

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Ratsherr Hans-Jürgen Drögemüller befürchtet, dass ein Feuer in der Böddenstedter Wochenendhaussiedlung Ortheide verheerende Folgen haben könnte, da es nur eine Zufahrt gibt.

Zum Beitrag „Wenn es da brennt, gibt es Tote“ (AZ v. 2. August) schreibt Thomas Oncken aus Upgant-Schott:.

Ich habe zusammen mit meiner Familie ein Grundstück in der Ortheide erworben. Wir haben dort im Juli dieses Jahres unseren Urlaub verbracht. Das tolle Sommerwetter hat natürlich auch eine Schattenseite, Trockenheit und Waldbrandgefahr. Dieses ist natürlich nicht zu leugnen. Offenes Feuer, auch in einer Feuerschale, muss ja nicht sein.

Jedem Bewohner der Ortheide ist die Gefahr eines Flächenbrandes bestimmt bewusst. Eine Wurst oder ein Stück Fleisch auf einem Grill sollte aber unter Beachtung von Vorsichtsmaßnahmen, (Grill auf gepflasterten Flächen, vielleicht auch ein Feuerlöscher) möglich sein.

Vor Erwerb unseres Grundstückes habe ich mir den aktuellen Bebauungsplan der Ortheide im Rathaus der Samtgemeinde Suderburg angesehen. Der Bebauungsplan weist im oberen Bereich der Ortheide einen zirka vier Meter breiten Notausgang aus, der auf den Waldweg führt. Über den Waldweg erreicht man direkt die Gerdauer Straße. Ein Blick in den Bebauungsplan hätte genügt, Herr Drögemüller, dann hätte man diese Information gehabt.

Seine Äußerungen in der Gemeinderatssitzung sollte er in der Zukunft etwas besser vorbereiten. Ich hoffe nur, dass er seine Bedenken im öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung gemacht hat, ansonsten könnte die Kommunalaufsicht des Landkreises Uelzen wegen Verletzung der Verschwiegenheit noch auf den Plan treten.

Herr Müller, als leitender Mitarbeiter im Bereich Ordnungswesen der Samtgemeinde Suderburg, sollte sich mit seinen Kollegen aus dem Bauamt kurzschließen, bevor er unzutreffende Äußerungen macht. Die Mitarbeiter aus dem Bauamt sind sehr kompetent und und hilfsbereit. So habe ich es in der Vergangenheit mehrfach erlebt.

Der Vorschlag von Herrn Feuerhake, eine Großübung in der Ortheide abzuhalten, ist zu begrüßen. Hier sollte auch an die zweite Siedlung in der Samtgemeinde Suderburg, den Wehrbrink, gedacht werden.

Ich denke, jeder Bewohner und Gast in der Ortheide ist sich seiner Verantwortung bewusst, die so ein Waldgrundstück mit sich bringt. Keiner wird fahrlässig mit seinem Stück Natur umgehen.

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