Leserbrief

Vandalen im Kurpark

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Ärgert wohl nicht nur AZ-Leser Detlef Gohlke: Das beschmierte und demolierte Toilettenhäuschen im Bad Bevenser Kurpark, das inzwischen nicht mehr nutzbar ist.

Der Vandalismus im Kurpark beschäftigt Detlef Gohlke aus Bad Bevensen:

Im Geschichtsunterricht wurde mir gelehrt, dass die Vandalen im Mittelalter durch die Lande gezogen sind und ihre Verwüstungen hinterlassen haben. Wenn ich morgens den geliebten Kurpark durchstreife, kommt es mir in den Sinn, dass Überlebende dieses Volkes bei uns Fuß gefasst haben! Überquellende Abfallbehälter mit leeren, teilweise zerschlagenen Schnaps- und Bierflaschen, daneben geworfene Zigarettenschachteln und anderer ekeliger Unrat schauen mich jeden Morgen an.

Die Krönung sind aber bemalte, demolierte und der Nutzung entzogene Gegenstände, so ist es nicht nachzuvollziehen, wie ein Toilettenhäuschen zerstört wurde. Ich kann es nicht verstehen, wie mit steuerfinanziertem Allgemeingut umgegangen wird.

Leid tun mir unsere Mitarbeiter des Gartenbauamtes, welche jeden Tag mit diesen Untaten konfrontiert werden. Hier ist ein großes Lob für diese überaus fleißigen Menschen angesagt.

Der Sinn und der Zweck unserer „Sonnenfalle“ ist Geschmackssache. Aber „liebe“ Vandalen, wenn ihr schon meint, in ihr feiern zu müssen, dann hinterlasst dieses Gebäude so, dass anschließende Besucher auch Freude an diesem Gebäude haben. Erbrochenes, bepisste Pflanzenkübel und liegen gelassener Abfall ekeln mich immer an, wenn die Sonnenfalle aufsuche und genussvoll in den Park schauen möchte.

Überall im Park stehen Schilder mit der Aufschrift „Videoüberwachung“, so auch an der Sonnenfalle. Wieso werden diese Aufnahmen, falls sie keine „Fakes“ sind, ausgewertet? Übeltäter sollten so doch zur Beseitigung ihrer Sauereien herangezogen werden können.

Wir benötigen eine Polizeidienststelle in Bad Bevensen, die wieder rund um die Uhr besetzt ist.

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