AZ-Leserbrief

Unterführung oder Kriegsdenkmal?

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Die Bahnunterführung am Bahnhof ist für viele Uelzener Bürger ein echter Schandfleck. 

Zum Artikel „Gruseligster Ort der Stadt“ (AZ vom 8. Oktober) über die Unterführung am Bahnhof schreibt Peter Blum aus Wrestedt:

Vor fast sieben Jahrzehnten, während meiner Schulzeit, konnte ich noch durch die ansehbare Unterführung mit Schaukästen, die des Öfteren umdekoriert wurden, durchgehen.

Heute jedoch gruselt es mich wirklich, dort hindurch zu gehen. Und wenn Touristen nach dem Weg zum Bahnhof fragen, mag ich ihnen nicht den Weg durch die Bahnhofstraße beschreiben.

Herr Westphal hat recht mit dem Vorschlag, Graffiti dort anzubringen. Vielleicht mit der Anlehnung an den so bekannten Hundertwasserbahnhof, mit der sich auch die Hansestadt Uelzen brüstet.

Es kann doch nicht sein, dass so viele Jahre nach Kriegsende nichts geschieht. Oder soll die Unterführung ein Kriegsdenkmal sein?

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