Ungesteuerte Verschwendung

Die Einrichtung von Ganztagsangeboten in Uelzens Grundschulen wird viel zu ungesteuert und überdimensioniert verfolgt, findet AZ-Leser Andreas Hebestreit.
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Die Einrichtung von Ganztagsangeboten in Uelzens Grundschulen wird viel zu ungesteuert und überdimensioniert verfolgt, findet AZ-Leser Andreas Hebestreit.

Andreas Hebestreit aus Uelzen schreibt zum Bericht „Schulen vor Zerreißprobe“ (AZ, 30. Mai 2015) über den organisatorischen Kraftakt der Stadt, in Uelzen gleich mehrere Ganztagsschulangebote einzurichten:

Teilnahmemöglichkeiten an öffentlichen Sitzungen im Rathaus, der Ortsrat-Sitzung Veerßen und die transparente Berichterstattung in der Allgemeinen Zeitung machen auch für den Bürger eine Beurteilung der Entscheidung zu sechs Ganztagsgrundschulen möglich.

Zunächst galt die Absicht, durch Reduktion der Grundschulen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels Finanzmittel zu sparen. Endlich sollte auch in Uelzen ein Ganztagsangebot für Grundschulen eingerichtet werden.

Das politische Resultat ist jedoch geprägt von ungesteuerter Verschwendung. Rückhalt bei den Stadträten und letztlich den Bürgern wird ohne Planungsziel durch eine in der Zahl überdimensionierte Einrichtung von Ausgabeküchen mit andauernden Betriebskosten erkauft.

Meine Bitte an jeden Stadtrat ist, den gefassten Beschluss noch einmal zu überdenken und zu revidieren.

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