Umdenken

Zur Schulentwicklung im Landkreis:

Weiterhin wird an dem eigentlichen Thema vorbeigeredet. Die demographische Veränderung wird in ganz Niedersachsen Geisterdörfer mit einer Population von ausschließlich älteren Menschen erzeugen, wenn man es zulässt. Es geht nicht um die einzelne Schule, es geht um unser Dorf. Wie soll das in 10 Jahren aussehen?

Schließung von Schulen bedeutet weg mit den Jüngeren, weg mit den Kindern, vom Pflegeheim zum Pflegedorf?

Es verwundert sehr, dass die Landespolitik das erkannt hat und sich mit Herrn Wulff und Herrn Althusmann deutlich für den Erhalt der kleinen Schule ausspricht, während die politischen Größen der gleichen Partei nur den finanziellen Aspekt sehen.

Was ist ihnen denn eine gesunde altersheterogene Dorfstruktur wert? Wie wäre es zum Beispiel mit einem Umdenken in der Nutzung der kleinen Schulen zu einer ganztägigen Begegnungsstätte aller Generationen?

Ein Dorf wie Altenmedingen ist ein wunderbarer Ort durch Alt und Jung. Haben es einige Kommunalpolitiker, die es vertreten, bereits aufgegeben trotz anderslautender Visionen aus Hannover?

Ein konstruktiver Arbeitskreis sollte sich die Fragen stellen: Wie soll unser kleines Dorf demnächst aussehen und wie nutzen wir dafür das hervorragende Schulgebäude vielfältig? Aufgeben, Schließen, Abschaffen, sind das die Aufgaben unserer Vertreter in den Gremien?

Michael Bornemann,

Deutsch Evern

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