Umbau entbehrt jeder Vernunft

Leserbrief zur Berichterstattung über die geplanten Umbau des Schnellenmarktes in Uelzen Ende diesen Monats, für den die Stadt 130 000 Euro an Fördermitteln erhielt:.

Bei diesem Projekt kann man wieder feststellen, wie leichtfertig „geschenktes“ Geld ausgegeben wird: Wenn man mit bewusstem Blick über den Schnellenmarkt geht, wird einem klar, dass die Pflasterung (noch gar nicht so alt) sehr aufwendig gestaltet worden ist, und man den natürlichen Senkungen geschickt gerecht geworden ist. Dass plötzlich diese künstlerische Pflasterung rausgerissen wird, der Boden angeglichen werden soll und teure Maßnahmen in Angriff genommen werden, entbehrt jeder Vernunft.

Mit geringen Mitteln ist der Brunnen zu reinigen, die Poller zu entfernen und drumherum Blühendes zu dekorieren, und man erkennt den Schnellenmarkt nicht wieder. Auch sind die beschriebenen Bänke vorhanden. Das alles kostet nicht einen Bruchteil und hat trotzdem Wirkung. Und wenn dazu noch hinreichend für konstante Sauberkeit gesorgt wird, dann ist es mir um die Schönheit dieser Altstadtgegend nicht Bange.

Karin-Katarina

Oelfke-Hillmer, Uelzen

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